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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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gür die Lehrer der Kirche.

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wandelbarer GOtt/ wirst sie verwandeln. Wie sollte denn meine unsterbliche Seele in den sterblichen, wandelbaren, fluͤchtigen Dingen Ruhe finden? Denn gleich wie du, lie⸗ ber GOtt, unser Schoͤpfer/ in keiner Kreatur rahen wolltest, ohne in dem Men⸗ schen(denn als du den Menschen geschaffen hat⸗ test, ruhetest du von dei⸗ nen Werken): also kann des Menschen Seele in keiner Kreatur ruhen, denn allein in dir, o GOtt. Meine Seele kann nicht gesaͤttiget werden, denn mit dir, o GOtt, der du alles Gut bist. Darum hungert und durstet meine Seele nach dir, und kann nicht eher ruhen noch ge⸗ saͤttigt werden, sie habe dich denn selbst. Derhal⸗ ben du, mein HErr Christe/ komm zu mir und stille mein Herz; halt in wir deinen Sabbath; laß mich hoͤren, was du in mir re⸗ dest; laß mich empfinden, daß du in mir lebest, o mein Leben; wie du mich liebest, o meine Liebe; wie du mich troͤstest, erquickest, erfreuest und erleuchtest, o mein Trost, o meine Er⸗ quickung, o meine Freude, o mein Licht! Laß mich dir mein ganzes Herz ge⸗ ben, dieweil du mir dein 95 v Herz gegeben hast.

mich von mir selbst ausgehen, auf daß du zu mir eingehest; laß mich mein Herz ausleeren von

der Welt, guf daß du mich mit himmlischen Gaben er⸗ fuͤllest. O JEsu, meines Herzens Ruhe, du heiliger Sabbath meiner Seelen, bringe mich in die Ruhe der ewigen Seligkeit, da Freude die Fuͤlle ist und lieblich Wesem zu deiner Rechten ewiglich. Amen.

Für die Lehrer der Kirche.

A* HErr JEsu Christe, du ewiger Hoherprie⸗ ster und Haupt deiner Kirche! Du bist aufgefah⸗ ren in die Hoͤhe, und hast etliche unter deinen Die⸗ nern gesetzt zu Aposteln, etliche zu Propheten, et⸗ liche zu Evangelisten, et⸗ liche zu Hirten und Leh⸗ rern, daß durch sie dein geistlicher Leib erbauet werde, bis wir alle hinan kommen zu einerlei Glau⸗ ben und Erkenntniß. Ich klage und bekenne dir, daß ich diese grohe Wohlthat und Gaben hiebevor nicht n erkannt habe, die, welche du gesandt hast, nicht gehalten fuͤr deine Diener und fuͤr Haushal⸗ ter uͤber deine Geheimnisse/ habe sie auch ihres Am⸗ tes halben nicht desto lie⸗ ber gehabt, und nicht bo⸗ dacht, was du sührer Wer euch horet, der hͤret mich; wer euch verachtet, der verachtet mich. Vergieh mir diese Suͤnde, und rech⸗ ne mir dieselbe nicht zu. Wende die Strafe von mir, die du draͤuest nzse e

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