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Zu Reujahr.
8. Feucht auch das Land, gieb Sonnenschein, laß wachsen Gras, Getreid und Wein, daß Vieh und Wild von deiner Gab auch neben uns zu leben hab.
9. Gieb, was uns dient, zu jeder Zeit, nicht Beber⸗ fluß, nicht Duͤrftigkeit, da⸗ mit nicht unser Herz be⸗ schwert, noch sonst durch Geiz verfuͤhret werd.
10. Haͤttst du es auch, o GOtt, ersehn, wir soll⸗ ten theils mit Tod abgehn, so laß uns nicht, hilf, steh uns bei, ein selges Stuͤnd⸗ lein uns verleih.
11. Nimm auf die Seel in deine Hand, den Leib scharr ein ins duͤrre Land, bis du sie beide bringst zur Freud, da sie dich lobn in Ewigkeit.
Burchard Wiesenmeyer.
Mel. Uun freut euch
lieben Christen gmein KDas liebe Jahr geht an, das alte hat ein Ende: drum jauchzt und freut sich jedermann, erhebt sein Herz und Haͤnde zu unserm GOtt ins Him⸗ mels Thron, dankt ihm und seinem lieben Sohn, auch GOtt dem heilgen Geiste.
2. GOtt Vater hat den Sohn gesandt, GOtts Sohn ist Nensch geboren, GOtt heilger Geist macht solchs bekannt uns, die wir warn verloren. Im selgen lieben GOttes Wort geschrieben ists an man⸗
chem Ort, und wird um klar verkuͤndet.
3. Die reine Lehr und Saerament wir haͤbn in unserm Lande, fromm Obrigkeit, gut Regiment, Gluͤck, Heil in allem Stan⸗ de. GOtt krünt das Jahr mit seinem Gut, und haͤlt die Schuln in guter Hut, auch aller Christen Haͤuser.
4. Deß danken wir dem lieben HErrn, und freun uns solcher Guͤte; er woll den Feinden steurn und wehrn, und uns fort auch behuͤten. Er geb ein selig neues Jahr und helf uns zu der Engel Schaar, da wolln wir ihn schoͤn prei⸗ sen. Cyriacus Schneegaß.
Mel. Herzlich thut mich
verlangen.
IE* Durch 1046. D Trau— ern und durch Plaͤgen, durch Noth, durch Angst, durch Pein, durch Hoff⸗ nung und durch Klaͤgen, durch manchen Sorgen⸗ stein bin ich, GOtt Lob, gedrungen; dies Jahr ist hingelegt: dir, GOtt, sei Lob gesungen, mein Herze wird erregt.
2. Der du mich hast erbanet, in die besteht mein Heil; dir ist mein Gluͤck vertrauet, du bist und bleibst mein Theil. Du hast niich wohl erhalten, du bist mein fester Trost; dich laß ich ferner walten, wenn mich die Noth anstoßt.
3. Mein GOtt, o meine Liebe, was du willst, will
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