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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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867
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Mor genlieder.

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werden froͤhlich sehen, daß er uns nicht laͤßt allein.

Mel. GoOtt des Him⸗ mels und der Erden. 477 Esu Guͤte 1027.3 hat kein Ende, sie ist alle Morgen neu, das beweisen IEsu Haͤnde, die da schaffen, 0 der Treu! daß ich leb: doch ich nicht hier, son dern Christus lebt in mir.

2. IEsu Haͤnde, die da sorgen, daß auf eine gute Nacht folget itzt ein guter Morgen, da man sieht, wie GOttes Macht mich, die Meinen, Hab und Gut hab beschuͤtzt durch JEsu Blut. ö

3. IEsu! dir sei Dank gegeben fuͤr die Treue dei⸗ ner Haͤnd, fuͤr die Gnade, fuͤr das Leben, und was du mir zugewendt. Ach zieh von mir bis ins Grab diese deine Haͤnd nicht ab.

4. Sie sinds ja, darein gegraben steht mein Nam mit deinem Blut, die mich selbst bereitet haben, mich gekroͤnt mit Himmels⸗Gut; ja, sie sinds, die bis anitzt mich versorget und be schuͤtzt.

5. Laß sie weiter mich umfassen, weil ich ihrer eigen bin; laß sie mich, mich sie nicht lassen, dieses ist und bleibt mein Sinn: Satan! dir entsage ich; IEsu! dir ergeb ich mich.

6. Nehmt mich drauf, ihr JEsus⸗Haͤnde: schließt mich in GOtt Vaters Herz

und in JIEsu Blut behende/

in sein Leiden, Tod und Schmerz, in des hoͤchsten Troͤsters Hand schließt mich und die mir verwandt.

7. Ach mit Segen ob mir waltet, im Gebete staͤrket mich, in dem Glau⸗ ben mich erhaltet, und daß Gott gefalle ich, macht mich GOttes Geistes voll, leben, leiden, sterben wohl.

8. Macht mich los von meinen Suͤnden, laßt mich einen gnaͤdgen GOtt und ein gut Gewissen finden; jagt weg Schrecken, Angst und Noth, steht mir bei, damit ja hier nichts Ver⸗ dammlichs sei an mir.

9. Seid ihr alles mir in allen, meine Huͤlfe, was ich thu, mein Stab, wenn ich bin gefallen: mein Schutz, wenn ich geh zur Ruh; meine Freude, wenn ich wach; mein Arzt, wenn ich krank und schwach.

10. Seid mein Leben, weil ich lebe, und verblei⸗ bet ja bei mir, wenn ich meinen Geist aufgebe, den ich euch befehle hier, macht ihn alles Leidens los, und tragt ihn in Christi Schooß.

11. Ich indeß bin voll Vergnuͤgen, halt es fuͤr die groͤßte Freud, daß in euch verschlossen liegen ich, die Meinen, Land und Leut. Ich leb oder sterbe nu, weiß ich, daß ich in euch ruh. Aemilie Juliane,

Gräf. zu Rudolst.

Mel. Ich dank dir schon durch 295 3

IEsu,

1028. O meines

30 Le⸗