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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
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834
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von der heiligen Taufe.

2. Deine Guͤt hat mich umfangen, als mich er die Welt empfing; dir bin ich schon angehangen, als ich an den Bruͤsten hing. Dein Schooß hat mich aufgenommen, wenn ich nur bin zu dir kommen. Ich bin dein und du bist mein, S aülerliebstes IEsulein.

3. Auf der Kindheit wilden Wegen folgte mir stets deine Guͤt, deines Geistes Trieb und Regen regte mir oft das Gemuͤth/ so ich etwa ausgetreten, daß ich wiederkaͤm mit Be⸗ ten. Ich bin dein und du bist mein, allerliebstes IEsulein.

4. Ach wie oft hat mei⸗ ne Jugend deine Gnaͤben⸗ hand gefaßt, wenn die Froͤmmigkeit und Tugend war in meinem Sinn ver⸗ ehnt Ach ich waͤre laͤngst f orben, außer dir und

aͤngst verdorben. Ich bin dein und du bist mein, alle rliebstes JEsulein.

5. Ja, in meinem gan⸗ hen Leben hat mich stets dein Licht gefuͤhrt; du hast, was ich hab, gegeben, du hast meinen Lauf regiert: deine Guͤt, die taͤglich waͤh⸗ ret, hat mich immerdar er⸗ naͤhret. Ich bin dein und du bist mein, allerliebstes

IEsulein.

420. Irr ich, sucht mich deine Liebe; fall ich⸗ hilfet sie mir auf; ist es, daß ich mich betruͤbe/ troͤst sie mich in meinem Lauf;

sie ist mein Huͤter. Ich bin dein und du bist mein, aller⸗ . IEsulein. Schmaͤht man mich, ist 10 mein Ehre; trotzt man mir, ist sie mein Trutz; zweifle ich, ist sie die Lehre; Hage man mich, ist sie mein

Schutz. Niemals hab ich was begehret, war es gut/ ich bins gewaͤhret. Ich bin dein und du bist mein, allerliebstes IEsulein.

8. Deiner Liebe Suͤßig⸗ keiten sind in mein eingefloͤßt, durch den Bli der Herrl ichkeiten deines Himmels wird dgetroͤstt mein Gemuͤth in seinem Zagen; alles Kreuz hilfst du mir tragen. Du bist mein und ich bin dein, allerliebstes IEsulein.

9. Dein Geist zeiget mir das Erbe, das im Himmel beigelegt. Ich weiß, wenn ich heute ster⸗ be, wo man meine Seel hintraͤgr n dir, JEsu, in die Freude; 9 0 daß mich was von dir scheide. Ich bin dein und du bist mein, alerliebstes IEsu⸗ lein.

10. Dieses alles ist ge⸗ gruͤndet nich dul meiner Werke Grund: d ieses, was mein Herz empfindet, thu ich allen Menschen kund: daß es kommt aus deinem Blute; das allein kommt mir zu Gute. Ich bin dein und du bist mein, al⸗ lerliebstes IEsulein.

11. Drum, ich sterbe

bin ich arm, giebt sie mir oder lebe, bleib ich doch Guͤter

haßt man mich/ dein E Eigenthum; an 10

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