Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
831
Einzelbild herunterladen

IN muntres M 1 mi doß mein Eit sei

Rauellalle E. mit Wen mache Nun hekeit, h echt l kisn Wort mit S 10 hunhen

selbihatdoysr uf nehen Hh⸗ set mit Weß⸗ un Bahn/ m nich betnl fremdes Feu ches dein Llh

nich heut u 10/Heilig, H.. und mich f it mit des G⸗ An schihhe, fen Vorshnn wird im yn⸗

in mit und ih ein Mondit Ofenbare dih und geuß men thlenhe Immet u/ o du li⸗ dil.

Tug sedit ge mit allen E⸗ ich wil dente en Ten Rnichts V hts sonst thuß r Uiche tuhh bist ncht 6 laß nich dat Am: ich ul Henthron m nieen*

vom worte GOttes.

831

dis mir deine Sonne lacht einen Acker, der die Frucht

und den schoͤnsten Sonn⸗ tag macht. Beni. Schmoll.

mMel. GDit des Himmels

und der Erden.

Theures Wort 979. Taus.(GOttes Munde, das mir lauter Honig traͤgt, dich allein hab ich zum Grunde mei⸗ ner Seligkeit gelegt. In dir treff ich alles an, was zu GOtt mich fuͤhren kann.

2. Will ich einen Vor⸗ schmack haben/ welcher nach dem Himmel schmeckt, so kannst du mich herrlich la⸗ hen, weil bei dir ein Tisch gedeckt, der mir lauter Manna schenkt und mit Lebenswasser traͤnkt.

3. Du mein Paradies auf Erden, schleuß mich stets im Glauben ein; laß mich taͤglich kluͤger werden, daß dein heller Gnaden⸗ schein mir bis in die Seele dringt, und die Frucht des Lebens bringt.

4. Geist der Gnaden, der im Worte mich an GOt⸗ tes Bruͤste legt, oͤffne mir

des Himmels Pforte, daß mein Geist hier recht er⸗ waͤgt, was fuͤr Schaͤtze GOttes Hand durch sein Wort ihm zugesundt. 5. Lasse mich in diesen Schranken sonder eitle Sorgen sein. Schließe mich mit den Gedanken

in ein stilles Wesen ein,

daß die Welt mich gar nicht

sidrt, wenn mein Herz dich reden hoͤrt.

6. Gieb dem Samkorn

nicht schuldig bleibt. Mache mir die Augen wacker; und was hier dein Finger schreibt, praͤge mir im Her⸗ zen ein, laß den Zweifel ferne sein.

7. Was ich lese, laß mich merken; was du sagest, laß mich thun. Wird dein Wort den Glauben staͤrken, laß es nicht dabei beruhn: son⸗ dern gieb, daß auch dabei ihm das Leben aͤhnlich sei.

8. Hilf, daß alle meine Wege nun nach dieser Richt⸗ schnur gehn. Was ich hier zum Grunde lege, muͤsse wie ein Felsen siehn, daß mein Geist auch Rath und That in den groͤßten Noͤ⸗

then hat.

9. Laß dein Wort mir einen Spiegel in der Folge IEsu sein. Druͤcke drauf ein Gnadensiegel, schleuß den Schatz im Herzen ein, daß ich fest im Glauben steh, bis ich dort zum Schauen geh. B. Schmolk.

Mel. GSOtt des Himmels und der Erden.

h T hut mir auf 980. Tidie schhne Pforte, fuͤhret mich in Zion ein: ach wie wird an die⸗ sem Orte meine Seele froͤh⸗ lich sein! Hier ist GOt⸗ tes Angesicht, hier ist lau⸗ ter Trost und Licht.

2. Ich bin, HErr, zu dir gekommen, komme du nun auch zu mir. Wo du Wohnung hast genommen, da ist lauter Himmel hier. Zieh doch in mein Herz

hin⸗