Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
813
Einzelbild herunterladen

n Arben IU Oh chn.

iehest in v hest si eig sich kyrthg sch mah ge t/ auch i lager, U taub verneht och guegggg gehbt. lafes u n ich autht sem Orn hit; e Augen zu f nicht gnun hesichtbetgch wohl schauch Seite steht Brab wat woh ch brichstdue in mich derda bin ichdemnog itst den Sten der auchmn t; da wehih det mich bon

fihtet i N igest mir R Mich erdch 9 dich fnde is es scher aunet Gaanz wacten Hun⸗ dendt Hand

anes Lebefh Nänes Tolt will mich dt. meinet lhte will mein Beh int lebeGust schon erut⸗ Hbeine Sti⸗

Wsi den Oll beh

Zu Ostern.

813

berg zeigen, wo man gen Himmel faͤhrt; da will ich froͤhlich steigen, bis daß ich eingekehrt in Salems Friedenshaͤuser; da heißts Victoria! da traͤgt man

Siegesreiser; ach waͤr ich

nur schon da! Benjam. Schmolk.

Mel. Esus, meine Zuversicht.

r JEsus lebt, 95². mit ihm auch ich, Tod, wo sind nun deine Schrecken? Er, er lebt und wird auch mich von den Todten aufer wecken. Er verklaͤrt mich in sein Licht; dies ist mei⸗ ne Zuversicht.

2. IEsus lebt, ihm ist das Reich uͤber alle Welt gegeben; mit ihm werd auch ich zugleich ewig herrschen, ewig leben. GOtt erfuͤllt. was er ver⸗ spricht; dies ist meine Zu⸗ versicht.

3. IEsus lebt, wer nun verzagt, laͤstert ihn und GOttes Ehre; Gnade hat er zugesagt, daß der Suͤn⸗ der sich bekehre. GOtt verstoͤßt in Christo nicht; dies ist meine Zuversicht. . IEsus lebt, sein Heil ist mein, sein sei auch mein ganzes Leben; reines Her⸗ dan will ich sein und

en Luͤsten widerstreben. Er verlaͤßt den Schwachen nicht; dies ist meine Zu⸗ versicht.

5. IEsus lebt, ich bin gewiß, nichts soll mich

von IEsu scheiden, keine JEsus

Macht der Finsterniß, keine Herrlichkeit, kein Leiden; er giebt Kraft zu dieser Pflicht; dies ist meine Zu⸗ versicht.

6. IEsus lebt, nun ist der Tod mir ein Eingang in das Leben; welchen Trost in Todesnoth wird es meiner Seele geben, wenn sie glaͤubig zu ihm spricht: HErr, HErr, mei⸗ ne Zuversicht!

Christian Fürchtegott Gellert.

Mel. HErr Christ, der einig SOtts-Sohn. a* WMein Fels 953. M hat uber⸗ wunden der Hoͤlle ganzes Heer, der Drache liegt ge⸗ bunden; die Suͤnde kann nicht mehr mich durchs Gesetz verdammen; denn alle Zornes⸗Flammen hat

IEsus ausgeloͤscht.

2. Auf denn, mein Herz, und bringe dem Heiland Dank davor, vertreib die Furcht und schwinge im Glauben dich empor. Wirf des Gewissens Nagen, dein Sorgen und dein Zagen in Christi leeres Grab.

3. I IEsus auferstan⸗

den, mit Herrlichkeit ge⸗ schmuͤckt, so bist du ra en Banden des Todes mit entruͤckt. Kein Fluch ist uͤbrig blieben, die Quit⸗ tung ist geschrieben, daß alles sei bezahlt.

4. Ach willst du noch nicht glauben, du unge⸗ wisser Geist? Welch Teu⸗ fel kann dirs rauben, was dir verheißt, der

Licht,