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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
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Zu Ostern.

also fruͤh? Den jetzt ihr sucht, der ist nicht hie. Halleluiah.

4. Er ist erstanden sicher⸗ lich mit Sieg des Tods gewaltiglich. Besucht das Grab, ihr findt nicht mehr, denn die Grab⸗Tuͤcher lie⸗ gen leer. Hallelujah.

5. So geht nun hin und glaͤubet mir, ihr werdt den HErren sehen schier, solchs sagt sein Juͤngern und Petro, damit sie wie⸗ der werden froh. Halle⸗ lujah.

6. Deß freu sich nun ein jeder Christ, daß IE⸗ sus auferstanden ist, wel⸗ cher fuͤr uns am Kreuze starb, und uns seins Va⸗ ters Huld erwarb. Halle⸗ lujah.

7. Der lebt und herr⸗ schet uns zu gut, der Tod ihm nicht mehr Schaden thut. Er giebt Weisheit, Gerechtigkeit, Erlöͤsung und die Seligkeit: Hallelujah:

8. Allen, die zu ihm Zuflucht han, und ihn mit Glauben rufen an. Ach IEsu Christ, des Todes Tod, komm uns zu Huͤlf in Sterbens Noth. Hal⸗ lelujah. Melch. Vulpius.

Mel. Herzlich thut mich verlangen.

951.WJüne

deinem Gra⸗

be, du großer Osterfuͤrst, weil ich die Hoffnung ha⸗ be, daß du mir zeigen wirst, wie man kann froͤh⸗ lich sterben, und froͤhlich aufersiehn, auch mit des

Himmels Erben ins Land des Lebens gehn.

2. Du liegest in der Erde, und hast sie einge⸗ weiht, wenn ich begraben werde, daß sich mein Herz nicht scheut, auch in den Staub zu legen, was Asch und Staub vermehrt, weil dir doch allerwegen die Erde zugehöͤrt.

3. Du schlaͤfest in dem Grabe, daß ich auch meine Ruh an diesem Orte habe; du druͤckst die Augen zu: so soll mir gar nicht grauen, wenn mein Gesicht vergeht; ich werde den wohl schauen, der mir zur Seite steht.

4. Dein Grab war wohl versiegelt, doch brichst du es entzwei: wenn mich der Tod verriegelt, so bin ich dennoch frei. Du wirst den Stein schon ruͤcken, der auch mein Grab bedeckt; da werd ich den erblicken, der mich vom Tode weckt.

5. Du faͤhrest in die Hoͤhe und zeigest mir die Bahn, wohin ich endlich ehe, da ich dich finden ann. Dort ist es sicher wohnen, wo lauter Glanz um dich; da wacten Him⸗ melskronen in deiner Hand auf mich.

6. O meines Lebens Leben, o meines Todes Tod! ich will mich dir ergeben in meiner letzten Noth. Ich will mein Bette machen in deine liebe Gruft; da werd ich schon erwa⸗ chen, wenn deine Stim⸗ me ruft.

7. Du wirst den Oel⸗ berg

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