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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
808
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Zur Passion.

ein Licht des Lebens ist, ohne welches leicht in Schaden fallen kann ein Pietes ar Christ; laß uns ieses Licht erfreuen, wenn wir aus der Tiefe schreien.

12. Dieses Licht laͤßt uns nicht wanken in der rechten Glaubensbahn. Ewig, HeErr, will ich dir danken, daß du hast so wohl gethan und uns diesen Schatz geschenket, der zu deinem Reich uns lenket.

13. Gieb, HErr IEsu, Kraft und Staͤrke, daß wir dir zu jeder Zeit durch be⸗ liebte Glaubenswerke fol⸗ gen in Gerechtigkeit und

hernach im Freudenleben 1. als die Sterne schwe⸗ en.

14. Dein Erscheinung muͤß erfuͤllen mein Ge⸗ muͤth in aller Noth; dein meine Serl muͤsse stillen meine Seel auch gar im Tod. HErr, in Freuden und in Weinen musse mir dein Licht erscheinen. 15. IEsu, laß mich end⸗ lich gehen freudig aus der boͤsen Welt, dein so helles Licht zu sehen, was mir dort schon ist bestellt, wo wir sollen unter Kronen in der schoͤnsten Klarheit wohnen. Joh. Rist.

III. Zur

Mel. HeErr JEsu Christ, meins Lebens Licht. * Ver du, HErr 944. DaeftRuh und Rast in deinem Gral gehalten hast: gieb, daß wir in dir ruhen all, und un⸗ ser Leben dir gefall. ö 2. Verleih, o HErr, uns Staͤrk und Muth, die du erkauft mit deinem Blut; und fuͤhr uns in des Him⸗ mels Licht zu deines Va⸗ ters Angesicht.

3. Wir danken dir, o GOtteslamm, getoͤdtet an des Kreuzes Stamm; laß ia uns Suͤndern deine Pein ein Eingang in das Leben sein. Georg Werner.

Mel. O Trauricheit, o Herzeleid.

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Passion. Ruh, in deines Grabes Hoͤhle, und erweckest durch den Tod meine todte Seele.

2. Man senkt dich ein nach vieler Pein, du mei⸗ nes Lebens Leben, dich hat jetzt ein Felsengrab, Fels des Heils, umgeben.

3. Ach bist du kalt, mein Aufenthalt! Das macht die heiße Liebe, die dich in das kalte Grab durch ihr Feuer triebe.

4. O Lebensfuͤrst, ich weiß, du wirst mich wie⸗ der auferwecken: sollte denn mein glaͤubig Herz vor der Gruft erschrͤcken?

5. Sie wird mir sein ein Kaͤmmerlein, da ich auf Rosen liege, weil ich nun durch deinen Tod Tod und Grab besiege.

6. Gar nichts verdirbt, der Leib nur stirbt: doch

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