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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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Zu weihnachten.

dergestalt, an dir alleine zu kleben. Gerhard Tersteegen.

Mel. Wacht auf, ihr Christen alle. 93 4* Ihr Christen

auserkoren, freut euch von Herzen sehr: der Heiland ist geboren. Recht gute neue Maͤhr! Deß freuen sich dort oben der heilgen Engel Schaar, und GOtt den Vater lo⸗ ben jetzt und fort immerdar. So singen sie mit Schalle: Ihr Christen in gemein, freut euch von Amdel alle ob diesem Kindelein. Euch, euch ist es gegeben, und hat das Heil bereit, daß ihr bei GOtt sollt leben in steter Seligkeit. 3. Kein Mensch sich ja betruͤbe, denn dieses Kinde⸗ lein euch bringet suͤße Liebe: was wollt ihr traurig sein? Den Himmel will er schen⸗ ken, die an ihn glaͤuben fest. Daran sollt ihr ge⸗ denken, euch freuen auf das best. 1 4. Nun seid ihr wohl gerochen an eurer Feinde Schaar; hat zerbrochen, was euch fel St war. Tod, Teu⸗ el, Suͤnd und Hoͤlle sind ganz und gar geschwaͤcht: bei GOtt hat seine Stelle das menschliche Geschlecht. Georg Werner. Mel. von Adam her so lange Zeit.

93 5 Komm, Hei⸗ denheiland, Löͤsegeld, komm, schoͤnste

denn Christus

Lilje dieser Welt, laß ab⸗ waͤrts flammen deinen Schein, denn so will GOtt geboren sein.

2. Nicht von des Man⸗ nes Kraft noch Lieb, ach nein, bloß durch des Gei⸗ stes Trieb empfaͤngt die keu⸗ sche Jungfrau hierzes wohnt ein göͤttlich Heil in ihr.

3. O Wunder, das kein Mensch versteht, daß eine Jungfrau schwanger geht! der Leib wird schwer durch GOttes Kraft, doch un⸗ verletzt der Jungfrauschaft.

4. Komm an, dir steht der Keuschheitthron schon offen, JEsuGOttes Sohn; komm an/ du zweigestamm⸗ ter Held, geh muthig durch dies Thal der Welt.

5. Du nahmest erdwaͤrts deinen Lauf, und stiegst auch wieder himmelauf; dein Abfahrt war zum Hoͤllenthal, die Ruͤckfahrt in den Sternensaal.

6. O hoöchster Fuͤrst, dem Vater gleich, besieg hier dieses Fleisches Reich; denn unsers siechen Leibes Haft sehnt sich nach deiner Him⸗

melskraft. 7. Es glaͤnzet deiner Krippen Strahl, ein Licht leucht durch dies finstre Thal, es giebt die Nacht so hellen Schein, der da

wird unverloͤschlich sein. Johann Franck.

In eigener iCsul * IEsulein 936*0. sulein mild, Feins Vaters

Willn hast du erfuͤllt; bist kommen aus dem Him⸗

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