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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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777
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vom ewigen Leben.

ihr Reichsgenossen, der Braͤutgam ist nicht weit.

4. Er wird nicht lang verziehen, drum schlafet nicht mehr ein; man sieht die Baͤume bluͤhen/ der schͤne Fruͤhlingsschein ver⸗ heißt Erquickungszeiten; die Abendroͤthe zeigt den schoͤnen Tag von weiten, davor das Dunkle weicht.

5. Wer wollte denn nun schlafen? Wer klug ist, der ist wach. GOtt kommt die Welt zu strafen, zu uͤben Grimm und Rach an allen, die nicht wachen, und die des Thieres Bild anbeten sammt dem Dra⸗ chen; drum auf, der Loͤwe bruͤllt.

6. Begegnet ihm auf Erden, ihr, die ihr Zion liebt, mit freudigen Ge⸗ berden, und seid nicht mehr betruͤbt. Es sind die Freu⸗ denstunden gekommen, und der Braut wird, weil sie uͤberwunden, die Krone nun vertraut.

7. Die ihr Geduld ge⸗ tragen und mit gestorben seid, sollt nun nach Kreuz und Klagen in Freuden sonder Leid mit leben und regieren, und vor des Lam⸗ mes Thron mit Jauchzen triumphiren in eurer Sie⸗ geskron. ö

8. Hier sind die Sieges⸗ palmen, hier ist das weiße Kleid; hier stehn die Wei⸗ enhalmen in Frieden nach

em Streit, und nach den Wintertagen; hier gruͤnen die Gebein, die dort der Tod zerschlagen; hier

77⁷ schenkt man Freuden⸗ wein,.

9. Hier ist die Stadt der Freuden, Jerusalem, der Ort, wo die Erldsten weiden, hier ist der sichre Port; hier sind die guͤld⸗ nen Gassen, hier ist das Hochzeitmahl, hier soll sich niederlassen die Braut im Rosenthal. ö

10. O IEsu, meine Wonne, komm bald, und mach dich auf; geh auf, verlangte Sonne, und eile deinen Lauf. O JEsu, mach ein Ende, und fuͤhr uns aus dem Streit; wir heben Haupt und Haͤnde nach der Erloͤsungszeit.

Laurentius Laurenti.

Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern. 905. sts, oder ist

5 mein Geist entzuͤckt? Mein Auge hat jetzt was erdlickt, ich seh den Himmel offen; ich sehe GOttes Koͤnigsthron, zur Rechten IEsum, GOt⸗ tes Sohn, auf den wir alle hoffen. Singet, klin⸗ get, spielt auf scharfen Davidsharfen, jauchzt von Herzen; IEsus stillet alle Schmerzen.

2. Ich seh, er machet alles neu, die Braut faͤhrt zu ihm ohne Scheu in reiner schoͤner Seide; die Kleider sind mit Gold durchstickt, der Braͤutgam hat sie selbst geschmuͤckt mit theurem Halsgeschmei⸗ de. Meister, Geister, Che⸗ rubinen, Seraphinen wuͤn⸗

38* schen