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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
775
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ein schöns dein Ange⸗ jenem de⸗ mals sefet, wird mir zuͤcken men

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waͤhltes

vom ewigen Leben.

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das neu verneuen, wenn du mir wirst mit Lachen die Himmelsthuͤr auf⸗ machen.

11. Komm her, komm und empfind, o auser⸗ Kind, komm, schmecke was fuͤr Gaben ich und mein Vater ha⸗ ben; komm, wirst gen, weide dein Herz in ewger Freude.

12. Ach du so arme Welt, was ist dein Gold und Geld hier gegen diese Kronen und mehr als uͤldnen Thronen, die Lpristus hingestellet dem Volk, das ihm gefaͤllet.

13. Hier ist der Engel Land, der selgen Seeten Stand; hier hör ich nichts als Singen, hier seh ich nichts als Springen; hier ist kein Kreuz, kein Leiden, kein Tod, kein bittres Scheiden.

14. Halt ein, mein schwa⸗ cher Sinn, halt ein, wo denkst du hin? Willst du, was grundlos, gruͤnden, was unbegreiflich, finden? Hier muß der Witz sich neigen, und alle Redner schweigen.

15. Di Zier, dich laß ich nicht von mir; dein will ich stets ge⸗ denken, HErr, der du mir wirst schenken mehr, als mit meiner Seelen ich wuͤnschen kann und zaͤhlen.

16. Uch wieinmirfoweh⸗ eh ich dich aus der Hoͤh, HErr, sehe zu uns kom⸗ men; ach daß zum Heil der Frommen du meinen

du sa⸗

aber, meine

Wunsch und Willen noch moͤchtest beut erfuͤllen!

17. Doch du weißt deine Zeit; mir ziemt nur, stets bereit und fertig da zu stehen, und so zum HErrn zu gehen, daß alle Stund und Tage mein Herz ich zu dir trage.

18. Dies gieb, HErr, und verleih, auf daß dein Huld und Treu ohn Unterlaß mich wecke, daß mich dein Tag nicht schrecke, da un⸗ ser Schreck auf Erden soll Fried und Freude werden.

Paul Gerhard.

Mel. valet will ich dir geben.

0 in Troͤpflein 3903.E von den Re⸗ ben der suͤßen Ewigkeit kann mehr Erquickung geben als dieser eitlen Zeit gesammte Wollustfluͤssez und wer nach jenem strebt, tritt unter seine Fuͤße, was hier die Welt erhebt.

2. Wer von dir moͤchte sehen nur einen Blick, o GOtt, wie wohl wuͤrd ihm geschehen! Die Welt waͤr ihm ein Svott mit allem ihren Wesen; so herr⸗ lich und so rein, so lieb⸗ lich, so erlesen ist deiner Augen Schein.

3. Den wahren GOtt 1 schauen, das ist die Se⸗ igkeit und aller Himmels⸗ auen ihr schoͤnstes Blu⸗ menkleid; wie war nach seinem Blicken der Abra⸗ ham so froh, wie wuͤnscht er zu erquicken sich an dir,

A und O! 4. Sprach