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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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767
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vom Zungsten Gericht.

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voll, wie dem Schaͤcher sei mir huld, und vergieb mir alle Schuld.

5. Laß mich bei den Laͤmmern stehn, wenns Gerichte wird angehn; laß

mich deiner rechten Hand,

liebster JEsu, sein bekannt.

6. Laß mich hͤren, wenn dein Mund den freudrei⸗ chen Spruch thut kund: Kommt, die ihr gebenedeit, in das Reich der Herrlich⸗ keit!

7. Daß ich voller Freu⸗ den sei, und mich dir nah/ froh und frei, daß ich dei⸗ ner Guͤtigkeit danke bis in Ewigkeit. Joh. Angelus.

In eigener Melodie.

Ewigkeit, nerwort, o Schwert, das durch die Seele bohrt, o Anfang sonder Ende! O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit, ich weiß vor großer Trau⸗ rigkeit nicht, wo ich mich hinwende. Mein ganz er⸗ schrocknes Herz erbebt, daß mir die Zung am Gau⸗ men klebt.

2. Kein Ungluͤck ist in aller Welt, das endlich mit der Zeit nicht faͤllt/ und ganz wird aufgeho⸗ ben; die Ewigkeit hat nur kein Ziel, sie treibet fort und fort ihr Spiel, laͤßt nimmer ab zu toben; ja/ wie mein Heiland selber spricht: aus ihr ist kein Erloͤsung nicht.

3. O Ebwigkeit, du machst mir bang; o ewig/ ewig! ist zu lang, hier gilt

fuͤrwahr kein Scherzen. Drum wenn ich diese lange Nacht daraaht der roßen Pein be schrec ich recht von Her⸗ zen. Nichts ist zu finden weit und breit so schreck⸗ lich, als die Ewigkeit.

4. Wenn der Verdamm⸗ ten große Qual so man⸗ ches Jahr, als an der Zahl hier Menschen sich ernaͤh⸗ ren, als manchen Stern der Himmel hegt, als manches Laub die Erde traͤgt, noch endlich sollte waͤhren, so waͤre doch der i zuletzt ihr recht be⸗ stimmtes Ziel gesetzt.

5. Nun aber, wenn du die Gefahr viel hundert tausend, tausend Jahr hast klaͤglich ausgestanden, und von den Teufeln solcher Frist ganz grausamlich ge⸗ martert bist, ist doch kein Schluß vorhanden. Die Zeit, so niemand zaͤhlen kann, die faͤnget stets von neuem an. ö

6. Ach GOtt, wie bist du so gerecht, wie strafest du die boͤsen Knecht so hart im Pfuhl der Schmerzen. Auf kurze Suͤnden dieser Welt hast du so lange Pein bestellt. Ach nimm dies wohl zu Herzen, be⸗ tracht es oft, o Men⸗ schenkind; kurz ist die Zeit, der Tod geschwind.

7. Ach fliehe doch des Teufels Strick; die Wol⸗ lust kann ein Augenblick und laͤnger nicht ergoͤtzen; dafuͤr willst du dein arme Seel hernachmals in des

Teu⸗

tracht, er⸗

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