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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
760
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vom Tode und Auferstehen.

760 zu einm Kuß aus herz⸗ lichem Verlangen; sein

Seite er eroͤffnen ließ, daß ich darin moͤg schauen suß sein Herz, sein Lieb und Treue.

4. Das ist die Thuͤr der Gnaden fest, die uns stets offen stehet. Gleichwie GOtt Roah bauen laͤßt ein Kasten, drein er ge⸗ het zur Sintfluth groß mit all den Seinn: also sind Christi Wunden rein die Thuͤr zum Gnaden⸗ throne.

5. Darein will ich mich finden fein, und mich dar⸗ in verdecken, gleich wie ein klein Waldvoͤgelein im

den; nun ist alls Leid und Traurigkeit aus mei⸗ nem Herzn verschwunden. ahr hin, mein Seel, Ott wartet dein mit seinen lieben Engelein, fuͤhrt dich ins Himmels Saale. Johann Kämpf.

In eigener Melodie. enn mein 886. 127 Stuͤnd⸗ lein vorhanden ist, und ich soll fahrn mein Straße, so geleit du mich, HErr IEsu Christ, mit Huͤlf mich nicht verlasse. Mein See! an meinem letzten End befehl ich dir in deine Haͤnd: du wollst sie

hohlen Baum versiecken, mir bewahren.

bis Ungewittr voruͤber geht; also will ich mich finden stet zu Christ, dem Baum des Lebens.

6. Moses schlug einen

Felsen hart, daß Wasser

draus thaͤt fließen; also

ward Christi Seite zart Te s⸗dein Wunden roth, die

mit einem Speer geris⸗

sen, daraus viel Blut und Wasser floß; der Gnaden⸗ brunn sich da ergoß, der

mich im Tod erquicket.

7. O ewger Valr ins Himmels Thron, laß mich ö Oszen; wenn ich gleich sterb, GOttes so du, wollst mich allch geleiten. O heilger Geist, thu auf die Thur, und mich zum Baum des Lebens fuͤhr, und zum

von hinnen scheiden. IEsu Christe/ Sohn 7 du

Brunn der Genaden.

2. Mein Suͤnd mich werden kraͤnken sehr, mein Gwissen wird mich nagen, denn ihr sind viel wie Saͤnd am Meer: doch will ich nicht verzagen; gedenken will ich an dein Tod, HErr JEsu, und

werden mich erhalten.

3. Ich bin ein Glied an deinem Leib, deß troͤst ich mich von Herzen; von dir ich ungeschieden bleib in Todesnoth und Schmer⸗

sterb ich dir; ein ewigs Leben hast du mir mit deinem Tod erworben.

4. Weil du vom Tod erstanden bist, werd ich im Grab nicht bleiben; mein hoͤchster Trost dein

8. Nun fuͤhl ich Schutz, Auffayrt ist, Todsfurcht

Trost, Ruh und

ů Freud in deinen heilgen Wun⸗

kann sie vertreiben; denn wo du bist, da komm ich hin/

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