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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
236
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dom

Gebet

ich verstellt, wieder an in rr.. Dah und nel An wasserslüssen

sich bringe.

sieh, damit nie viel von falschen Bruͤdern unter

deinen Gliedern.

6. Wache dazu auch fuͤr

dich, fuͤr dein Fleisch und Herze, damit es nicht lieder⸗ lich GOttes Gnad ver⸗ scherze; denn es ist voller List, und kann sich bald heucheln und in Hoffart schmeicheln.

7. Bete aber auch dabei mitten in dem Wachen; denn der HErre muß dich frei von dem allen machen, was dich druͤckt und be⸗ strickt/ bleibest, nicht treibest.

8. Ja, er will gebeten sein, wenn er was soll geben; er verlanget unser Schrein, wenn wir wol len leben, und durch ihn unsern Sinn, Feind, Welt, Fleisch und Suͤnden kraͤf⸗ tig uͤberwinden.

9. Doch wohl gut, es

muß uns schon alles gluͤcklich gehen, wenn wir ihn durch

Gabylon.

GᷣOtt, der 267. O du in Lie⸗ besbrunst ganz gegen uns entbrennest, und dich aus unerforschter Gunst selbst unsern Vater nennest, der du im hohen Himmel bist, und alles siehst, was nie⸗ drig ist, auch uns selbst hast gelehret, wie man recht kraͤftig beten soll: gieb, 10⸗ der Mund dich Eifers vo von ganzem Herzen ehret. 2. Laß deines hohen Na⸗ mens Ruhm, dem sich die

daß du schlaͤfrig Thronen beugen, und dem und sein Werk der

Engel Fuͤrstenthum pflegt Ehre zu erzeigen, vor dem sich Luft und Erdreich buͤckt und die erschrecklich Hoͤll erschrickt, bei uns drei⸗ heilig heißen; gieb reine Lehr, und hilf dazu, daß wir uns, großer GOtt, wie du, der Heiligkeit be⸗ fleißen.

3. Vergoͤnn uns, HErr, dein Gnadenreich auch noch in diesem Leben, bis daß

seinen Sohn wir dermaleinft zugleich mit

im Gebet anflehen; denn dir in Freuden schweben;

er will uns seiner Gunst

mit Fuͤll dein werther Geist der wohn beschuͤtten, uns bei, daß unser Herz

wenn wir glaubend bitten. nicht irdisch sei; er schenk

10. Drum so laßt uns immerdar wachen, flehen, beten, weil die Angst, Noth

uns seine Gaben, daß wir in dieser Wanderzeit den Vorschmack suͤßer Ewig⸗

und Gefahr immer naͤher keit und Himmels⸗-Seh⸗ treten; denn die Zeit ist nung haben.

nicht weit, da uns GOtt

4. HErr, was du willst

wird richten und die Welt und dir gefaͤllt, muͤß auch

vernichten.

vollendet werden, gleichwie

Joh. Burkhard Freystein. in deinem Himmels⸗Zelt, also bei uns auf Erden.

Hilf

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