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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom Gebet.

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4. Ach bleib mit deinem Segen bei uns, du reicher Err, dein Gnad und alls Vermoͤgen in uns reichlich vermehr.

5. Ach bleib mit deinem Schutze bei une, du starker Held, daß uns der Feind nicht trutze und faͤll die boͤse Welt.

6. Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein HErr und GOtt, Bestaͤndigkeit verleihe, hilf uns aus al⸗ ler Noth. Josua Stegmann.

In eigener Melodie 47 ir, dir, Je⸗ 286. D hovah, will ich singen; denn wo ist doch ein solcher GOtt, wie du? Dir will ich meine Lieder bringen: ach gieb mir deines Geistes Kraft dazu, daß ich es thu im Namen IEsu Christ, so wie es dir durch ihn gefaͤllig ist.

2. Zeuch mich, o Va⸗ ter, zu dem Sohne, da⸗ mit dein Sohn mich wie⸗ der zieh zu dir; dein Geist in meinem Herzen wohne, und meine Sinnen und Verstand regier, daß ich den Frieden GOttes schmeck und fuͤhl, und dir darob im e sing und spiel.

3. Verleih mir, Hoͤch⸗ ster/ solche Guͤte, so wird gewiß mein Singen recht gethan; so klingt es schoͤn in meinem Liede, und ich bet dich im Geist und Wahr⸗ heit an; so hebt dein Geist mein Herz zu dir empor, daß ich dir Psalmen sing im hoͤhern Chor.

4. Denn der kann mich bei dir vertreten mit Seuf⸗ sch die ganz unaussprech⸗ ich sind; der lehret mich recht glaͤubig beten/ giebt eu meinem Geist, daß ich dein Kind und ein Miterbe IEsu Christi sei, daher ich Abba, lieber Va⸗ 985 schrei.

Wenn dies aus mei⸗ 255 Herzen schallet durch deines heilgen Geistes Kraft und Trieb, so bricht dein Vaterherz/ und wallet ganz bruͤnstig gegen mich vor heißer Lieb, daß mirs die Bitte nicht versagen kann, die ich nach deinem Wil⸗ len hab gethan.

6. Was mich dein Geist selbst bitten lehret, das ist nach deinem Willen einge⸗ richt, und wird ger wiß von dir erhoͤret, weir es im Namen deines Sohns ge⸗ schicht, durch welchen ich dein Kind und Erbe bin, und nehme von dir Gnad um Gnade hin.

7. Wohl mir, daß ich dies Zeugniß habe, drum bin ich voller Trost und Freudigkeit, und weiß, daß alle gute Gabe, die ich von dir verlange Lezrrzeit⸗ die

iebst du und thust uͤber⸗

chwenglich mehr, als ich verstehe, bitte und begehr.

8. Wohl mir, ich bitt in IEsu Namen, der mich zu deiner Rechten selbst ver⸗ tritt; in ihm ist alles Ja und Amen, was ich von dir im Geist und Glauben bitt. Wohl mir, Lob dir jetzt und in Ewigkeit, 990

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