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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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von wahrer Busze.

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Huld, die er kennet und

heißt kommen/ daß sie

werden aufgenommen.

4. Solcher Schmuck und Himnielstracht Chri⸗ sto einig wohlgefaͤllet; wer der Welt hier gleich sich stellet, der wird von ihm nicht geacht, und von sei⸗ nen Tischgenossen schimpf⸗ lich wieder nusgestoßen.

5. Israel, bekehre dich, weil es jetzt noch heißet heute, und im Glauben dich bereite, daß du koͤn⸗ nest wuͤrdiglich bei dem Abendmahl erscheinen, wo⸗ zu JEsus ruft die Seinen.

Mel. Christus, der uns selig macht.

268. Lach, Wpen

7

Kind, komm zu dir geei⸗ let, weil ich sonsten nie⸗ mand find, der mich Ar⸗ men heilet. Meine Wun⸗ den sind sehr groß, groß sind meine Suͤnden; mach mich von denselben los, laß mich Gnade finden.

2. Fuͤhrst du vaͤterlich Geschlecht, und hast Va⸗ tersitten, ei so hab ich Kindesrecht, und darf kuͤhn⸗ lich bitten; denn den Kin⸗ dern steht es frei, Vaͤter anzuflehen: Vater, deine Vatertreu laß mich Ar⸗ men sehen.

3. Liebster Vater, willst du dich Vater lassen nen⸗ nen, ei so mußt du lassen mich Vatersinn erkennen; denn das waͤre viel zu schlecht, bloßen Ramen fuͤhren, und nicht thun

nach Vaterrecht, was sich will gebuͤhren.

4. Run so nimm dich meiner an, wie die Vaͤ⸗ ter pflegen; meine Buß und Thraͤnenbahn laß dich doch bewegen. Meine Suͤnden bringen Schmer die ich hab begangen, a du liebes Vaterherz, laß mich Gnad erlangen.

5. Hast du doch in dei⸗ nem Wort Gnade mir ver⸗ syrochen; laß mich an dee Gnadenpfort nicht ver⸗ geblich pochen. Laß der matten Seufzer Staͤrk durch die Wolken dringen, und von deinem Himmels⸗ berg mir Genade bringen.

6. Ich laß doch nicht eher ab, bis du mir ge⸗ waͤhret Gnade, die ich von dir hab inniglich begehret; segne mich, ich lasse dich eher nicht; ich hange, wie die Klett am Kleid, bis ich Gnad von dir erlange.

7. Du bist GOtt und heißest gut, weil du Gut⸗ that uͤbest, und, gleichwie ein Vater thut, deine Kin⸗ der liebest. Dieser Gut⸗ that laß mich auch, Va⸗ terherz, genießen; laß auf mich nach deinem Brauch deine Gnade fließen.

8. Ach verzeih mir; ach vergieb, was ich mißgehan⸗ delt, weil ich nach der Suͤnden Trieb oftermals gewandelt. Meine Suͤn⸗ den ich versenk, HErr, in deine Wunden: ach der⸗ selben nicht gedenk, laß sie sein verschwunden.

9. Klagt mich mein Ge⸗ 10* wis⸗