212 von wahrer Busze daß mein Lager schwim⸗ in deinem Zorn, das bitt men muß. sich dich vo: Herzen; ich
7. Von der Pein, die ich empfunden, is miein Antlitzabgeschwunden; Un⸗ geduld macht die Gestalt
mir vor meinen Jahren
alt; denn ich muß von al⸗ len Seiten mit dem losen Haufen streiten, der mir an⸗ thut Schmach und Spott, und mich aͤdert auf den Tod.
8. Nun, ihr Uebelthaͤ⸗ ter, ziehet; ihr Tyrannen, auf und fliehet; geht, ihr Volk der Eitelkeit, hin, woher ihr kommien seid; denn der HErr sieht, wenn ich weine, daß ich dies mit Treuen meine; meine Thraͤnen fließen hin in sein Herz und beugen ihn.
9. Er, der HErr, hat schon mein Fehen mit Ge⸗ naden angesehen; mein Ge⸗ muͤthe/ das Hich regt, hat ihm seines auch bewegt alsobald ich ihn gebeten ihm vor Augen bin getre⸗ ten, hat auch seine Guͤte sich ausgebreitet uͤber mich.
10, Vor der ganzen Welt auf Erden sollen die nun schamroth werden, zittern noch vor GOtt und mir, die mich hassen fuͤr und fuͤr; weichen muͤssen sie zuruͤcke ploͤtzlich und im Augenblicke, und doch se⸗ hen auch dabei, daß der HErr mein Heiland sei.
Martin Opiß.
Mel. Aus tiefer Noth schrei ich zu dir.
bin sonst ganz und gar ver⸗ lorn, mit dir ist nicht zu scherzen; auch zuͤchtge mich nicht in deinm Grimm, weil ich so voll Betruͤb⸗ niß bin, und leide große Schmerzen.
2. Sei gnaͤdig mir, denn ich bin schwach, von Her⸗ zen sehr erschrocken; kein Ruh hab ich bei Tag und Nacht, das Mark im Bein vertrocknet; mein Seel auch sehr betruͤbet ist, daß du, o HErr, so lang aus bist, auf den ich stets thu hoffen.
3. Ach wende dich, du lieber HErr, errette meine Seele. Hilf mir durch dei⸗ ne Guͤt und Ehr, ich thu mich dir befehlen. Im Tod gedenkt man deiner nicht, in der Hoͤlln dir kein Dani geschicht, darin ist nichts denn Quaͤlen.
4. Vom Seufzen ich so muͤde bin, mein Bette thu ich schwemmen; betruͤbt ist mir Herz, Muth und Sinn, nach dir thu ich mich seh⸗ nen; die ganze Nacht das Lager mein mit Thraͤnen muß genetzet sein, das wollst du, HBErr, erkennen. 5. Vom Trauern abge⸗ nommen hat mein Gstalt und ist veraltet; ich werd geaͤngstet fruͤh und spat, das Herz im Leib erkaltet. Ach HErr, erhoͤr das Wei⸗ nen mein, mein Flehn laß nicht vergeblich sein, im Glauben mich erhalte.
mich nicht
26 1 Err, straf
6. Ihr Uebelthaͤter, weicht von
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