Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
204
Einzelbild herunterladen

204

von wahrer Busze.

bei mir sehr wenig: oft⸗ nials gilt/ ich setz es au den Augen. r ie non % Es geht des alten Adams Trich nur immer⸗ dar zur Suͤnden; das recht Vertrauen/ rechte Lieb sich in mir nicht befinden, daß ich den! Naͤchsten diene nicht/ wenns nicht zu mei⸗ nem Nutz geschicht/ und suche nur das Meine. 4. Ja, wenn ich alles recht betracht, so wuͤrd gar leicht auf Erden ein Abgott aus mir selbst ge⸗ macht, dem fort gedient muͤßt werden; denn eigne Lieb und eigne Ehr/ auchEi⸗ gennutz und was deß mehr, mir leider noch anhanget 5. Dies ist die Wurzel und der Grund, draus al⸗ les Unheil ruͤhret, daß ich zmaller Zeit und Stund von dir werd abgefuͤhret; es steht mir stets mein Herz und Muth nach Wollust, Ehre, Geld und Gut und olchen eitlen Dingen. 6. Da ich mich nun der Suͤnden Lust nicht sollt gefnugen geben, und, wie mirs macht dein Wort bewußt, ihr allzeit wider⸗ streben: so denk ich nicht 0 fleißig dran, ruf dich nicht fort um Huͤlfe an, ich bin oft traͤg und sicher. . Wenn mir was Boses ommt in Sinn, dawider ich sollt kaͤmpfen, so tracht ch nicht alsbald dahin, das Feur mit Macht zu

Schand daruͤber groͤblich fallen. I Heian

8. Oft will mich auch die arge Welt, die ich doch stets sollt fliehen, wenn meinem Fleisch ihr Werk gefaͤllt, mit zur Gesell⸗ schaft ziehen; sie will, daß ich auch Uebels thu/ und andre reizen soll dazu, daß sie mit Suͤnd begehen. 9. Ach GOtt, ich hab nach solcher Art gar lan mit großem Schaden, e ich zu dir bekehret ward gelebet außer Gnaden. J bin auch noch nicht ohn Gefahr, dieweil mir jetzt und immerdar die Suͤn⸗ denlust anklebet.

10. O HErr, in dieser meiner Noth sieh mich an mit Erbarmen; komm mir zu Huͤlf, du treuer GOtt, und steh mir bei, mir Ar⸗ men; erleucht durch deine Gnad und Guͤt mein un⸗

ich dich recht erkenne.

11. Den Willen len nach deinem Wort, daß ich dich herzlich liebe, dir fest vertrau und fort und fort in Gottesfurcht mich uͤbe; daß ich dir meine Tauf⸗ zusag mit starkem Vorsatz alle Tag aufs neue wieder⸗ hole.*38 12. Und weil dir nie⸗ mand ohn Gebet bestaͤn⸗ dig kann anhangen, so gieb, daß ich oft vor dich tret, die Gnade zu erlangen; damit mein ganzes Chri⸗

daͤmpfen; das nimmt denn mir überhand, daß ich moͤcht leicht in Suͤnd u

nd Heuchelei befoͤrdre.

stenthum des Naͤchsten Nutz und deinen Ruhm ohn

13. Gieb

verstaͤndiges Gemuͤth, daß

WL Ex W I nX W. huan xV Mhm u W h aTujtds N W MN Dia 1. Den Iug m Rich mat W. ihe hun Wahen g Hiu ag aud nign Ruc R Ei 0 bs u Flasche 0 Wer , R. fullg, Wen Aamen Rihnh! AUUt W chh