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190 vom heiligen Abendmahl.
die Luft und die Wasser⸗ fluͤsse.,
3. Du ernaͤhrest wie ein Brod, traͤnkest wie ein Quell in Noth, heilst, was will rerderben; bist der Armen Trost und Schatz, der Ver⸗ folgten Zufluchtsplatz, laͤs⸗ sest niemand sterben.
4. Du bists Opfer fuͤr die Schuld, bist der From⸗ men Gnad und Huld, bist mein Leibgedinge; bist der Engel Sveis und Trank, bist mein Lust⸗ und Lobge⸗ sang, GOtt und alle Dinge.
5. Weg mit aller Speis und Tracht, die den Koͤ⸗ nigen wird bracht, wer mit Specereien! IEsus ist mein Trost allein, meine Speis und bester Wein, er soll mich erfreuen.
Joh. Angelus.
Mlel. Uun lob mein Seel den Erren.
mildiglich das werthe Brod des Lebens, das sehr ergoͤtzet mich; du hast mir zugelas⸗ sen, daß ich den Seelen⸗ wein im Glaͤuben moͤchte fassen, und dir vermaͤhlet sein. ö
3. Bei dir hab ich ge⸗ gessen die Speise der Un⸗ sterblichkeit; du hast mir voll gemessen den edlen Kelch, der mich erfreut. Ach GOtt, du hast erzei⸗ get mir Armen solche Gunst, daß billig jetzt sich neiget mein Herz vor Liebesbrunst. Du hast mich lassen schmek⸗ ken das koͤstlich Engelbrod; hinfort kann mich nicht schrecken Welt, Teufel, Suͤnd und Tod.
4. So lang ich leb auf Erden, preis ich dich, lieb⸗ ster IEsu, wohl, daß du mich laͤssest werden von dir und durch dich satt und voll. Du hast mich selbst ge⸗
237 Wiewohlhast traͤnket mit deinem theuren
ö du gelabet, Blut, und dich zu mir ge⸗ o liebster IEsu, deinen lenket, o unvergleichlichs
Gast; ja mich so reich be⸗
Gut! Nun werd ich ja nicht
abet, daß ich jetzt fuͤhle sterben, weil mich gespeiset Freud und Rast. O wun⸗hat, der nimmer kann ver⸗ dersame Speise, o suͤßer Le⸗derben, mein Trost, Schutz, benstrank, o Liebsmahl, das Huͤlf und Rath.
ich preise mit einem Lobge⸗
sang, indem es hat erquicket fassen, HErr IEsu, daß
5. Wie kann ichs aber
mein Leben, 91•5 und du mit Begier dich hast so 'er
Muth; mein Geist,
hat tief gelassen vom Himmels⸗
Gun das allerhoͤchste saal herab zu mir? Du
Schoͤpfer aller Dinge be⸗
ut. 2. Du hast mich jetzt süchest deinen Knecht, ach gefuͤhret, o HErr, in deinen hilf, daß ich dir bringe
Gnadensaal; daselbst hab
ein Herz, das fromm und
ich beruͤhret dein edle Guͤ⸗schlech:, das glaͤubig dir ter allzumal; du hast mir vertraue, damit nach die⸗
nicht vergebens geschenket ser Zeit ich ja dein Antlitz schaue
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