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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom heiligen Abendmahl.

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Mel. Meine Seel erhebt den HErren.

57 Ich dank dem 227. I HErrn von gaunzem Herzen im Rath der Frommen und in der Gemein.

2. Groß sind die Werk desHErrn, wer ihrer achtet, der hat eitel Lust daran. 3. Was er ordnet, das ist löͤblich und herrlich, und seine Gerechtigkeit bleibet ewiglich.

4. Er hat ein Gedaͤcht⸗ niß gestiftet seiner Wun⸗ der, der gnaͤdige und barm⸗ herzige HErr.

5. Er giebt Speise denen, so ihn fuͤrchten; er gedenkt ewiglich an seinen Bund.

6. Er laͤßt verkuͤndigen seinem Volk seine gewal⸗ tigen Thaten, daß er ihnen gebe das Erbe der Heiden.

7. Die Werk seiner Haͤn⸗ de sind Wahrheit und Recht, alle seine Gebot sind rechtschaffen.

8. Sie werden erhalten immer und ewiglich, und nah. treulich und red⸗ i

9. Er sendet Erloͤsung seinem Volk; er verheißt/ daß sein Bund ewiglich bleiben soll.

10. Heilig und hehr ist sein Name. Die Furcht des HErrn ist der Weis⸗ heit Anfang.

11. Das ist eine feine Klugheit, wer darnach thut, deß Lob bleibet ewiglich.

12. Lob und Preis sei GOtt dem Vater, und

dem Sohn und dem hei⸗ ligen Geist;

13. Wie es war im An⸗ fang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewig⸗ keit. Amen. V. 111 Pf. 111.

Mel. Uun freut euch, lieben Christen gmein. 228 Ich komm jetzt O als ein ar⸗ mer Gast, o HErr, zu dei⸗ nem Tische, den du fuͤr mich bereitet hast, daß er mein Herz erfrische, wenn mich der Seelenhunger nagt, wenn mich der Durst des Geistes plagt, bis ich den Schweiß abwische.

2. Nun sprichst du, See⸗ lenbischof, dort: Ich bin das Brod zum Leben. Dies Brod treibt auch den Hunger fort, den sonst nichts mag aufheben. Ich bin der Trank, wer glaubt an mich, dem wird der Durst nicht ewiglich im Herzen Stiche geben.

3. Drum fuͤhre mich, o treuer Hirt, auf deine Himmelsauen, bis meine Seel erquicket wird, wenn du sie laͤssest schauen die Stroͤme deiner Guͤtigkeit, die du fuͤr alle hast bereit, so deiner Hut sich trauen.

4. Ich armes Schaͤflein suche dich auf deiner gruͤ⸗ nen Weide; dein Lebens⸗ manna speise mich zum Trost in allem Leide; es traͤnke mich dein theures Blut, auf daß mich ja kein fasches Gut von dei⸗ ner Liebe scheide.

5. Gleichwie des Hir⸗

sches