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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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176 pom heiligen Abendmahl.

ihr blindes Volk betruͤgt; ich habe nun dom Him⸗ melsmanna gessen, bin an des guten Hirten Tisch ge⸗ sessen: der alte Feind zu meinen Fuͤßen liegt.

2. Was frag ich nun nacy Ehre, Lust und Schaͤtzen! Ein Lebensstrom der kann mich gnug ergoͤtzen; der Durst ist hin, wie bin ich so erquickt! Nun wird die Seel in Wollust fetter wer⸗ den, den Vorschmack hab ich schon auf dieser Erden/ doch mache mich, o JIEsu/ mehr geschickt.

3. Gebeut als Herr dem theur erkauften Kinde; gieb, daß ich Kraft in dir als Koͤnig finde; sei mein Pro⸗ phet, so werd ich GOtt Hale rt; bist du mein Haupt/ ann hab ich dich zum Fuͤh⸗ rer; bist du mein Mann/ so bist du mein Regierer: als Hoherpriester ist dein Opfer werth.

4. Was will ich mehr als diesen Himmelsfuͤrsten? Ich werd hinfort in Ewig⸗ keit nicht duͤrsten, weil der mich traͤnkt, der selbst das Leben ist. Kein Hunger wird die Seele jemals pres⸗ sen, weil mir ein Theil vom Manna zugemessen/ das du allein, o suͤßer IEsu, bist.

5. Ich lebe nun, und will mich GOtt ergeben; doch nicht ich sondern Chri⸗ us ist mein Leben: so lebe enn in mir, o GOttes Sohn! Ich bin gewiß, daß droben und auf Erden Barmherzigkeit und Guͤte folgen werden, als ein

durch Blut des Lammis erworbner Lohn. Jvachim Neanber.

Arl. Mein JEsu, der du mich.

Auf, Seele⸗ 2 19. 20 sei geruͤst; dein Heiland JEsus Chri

brennt von Verlangen: sein

Herze sehnet sich, noch vor dem Leiden dich recht zu

1

2. O Liebe ohne Zahl, das Bild muß diesesmal dem Wesen weichen, er selbst, der Braͤutigam, schenkt sich zum Osterlamm uns ganz zu eigen.

3. Er hat ein Denkmal jetzt der Wunder eingesetzt, uns zu verbinden zu sei⸗ nem Tod, den wir, bis er köͤmmt, fuͤr und fuͤr sollen verkuͤnden.

4. Drum, liebes Ar auf! staͤrke deine Seel, er⸗

reif dies Siegel. GOtt

1105 durchs Lammes Blut ie Seinen durch die Flut zum Freudenhuͤgel.

5. OJEsu, dirł sei Dank; lehr uns den Lobgesang nun also singen, daß wir dann koͤnnen drauf den Oelberg gehn hinauf, und tapfer ringen.

Die Zeit eilt ja heran/ da wir die Leidensbahn sol⸗ len betreten. Ach hilf/ daß uns die Nacht nicht traͤg und schlaͤfrig macht/ eifrig zu beten.

7. Nimm unsern Willen hin, schaff einen neiten Sinn nach deinem Willen, daß

wir/ was dir gefaͤllt/ in 2 ser

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