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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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von der Tause.

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ein Christe glauben soll, zu meiden Ketzerhaufen. GOtt spricht und will, daß Was⸗ ser sei, doch nicht allein 148 2 Wasser; sein hei⸗ igs Wort ist auch dabei mit reichem Geist ohn Mga⸗ ßen: der ist allhie der Taͤufer. 3. Solchs hat er uns beweiset klar mit Bilden und mit Worten: des Va⸗ ters Stimm man offenbar daselbst am Jordan hoͤrte; er sprach: Das ist mein lieber Sohn, an dem ich hab Gefallen; den will ich euch befohlen han, daß ihr ihn hͤtet alle und folget seiner Lehre. 4. Auch GOttes Sohn hie selber steht in seiner

zarten Menschheit; der hei⸗

lig Geist hernieder faͤhrt, in Tauben Bild verkleidet: daß wir nicht sollen zwei⸗ feln dran, wenn wir ge⸗ taufet werden, all drei Per⸗ son getaufet han, damit bei uns auf Erden zu woh⸗ nen sich ergeben. 5. Sein Juͤnger heißt der HErre Christ: Geht hin, all Welt zu lehren, daß sie verlorn in Suͤnden ist, sich soll zur Buße keh⸗ ren. Wer glaubet und sich taufen laͤßt, soll dadurch selig werden; ein neuge⸗ borner Mensch er heißt, der nicht mehr köͤnne ster⸗ ben, das Himmelreich soll erben. ö ö 6. Wer nicht glaubt die⸗ ser fenen Gnad, der bleibt in seinen Suͤnden, und ist verdammt zum ewgen Tod, tief in der Hoͤllen Gruͤn⸗

den. Nichts hilft sein eigen Heiligkeit, all sein Thun ist verloren: die Erbsuͤnd machts zur Richtigkeit, darin er ist geboren; ver⸗ mag ihm selbst nicht ́ helfen. ö

7. Das Aug allein das Wasser sieht, wie Men⸗ schen Wasser gießen: der Glaub im Geist die Kra versteht des Blutes JIEsu Christi; und ist vor ihm ein rothe Flut, von Chri⸗ sti Blut gefaͤrbet, die al⸗ len Schaden heilen thut, von Adam her geerbet, auch von uns selbst be⸗ gangen. Dr. Martin Luther.

Mel. Allein Gott in der Höh sei Ehr. Ott Vater, 21 1 2 G Sohn und heilger Geist, du GOtt von großer Guͤte, sei jetzt und immerdar gepreist mit dank⸗ barem Gemuͤthe, daß du aus unverdienter Gnad mich durch das heilge Was⸗ serbad von Suͤnden abge⸗

waschen.

2. HErr, ich bekenne, daß ich bin gezeugt aus Sundensaamen, ein Kind des Zorns, das immerhin entheiligt deinen Namen; ich weiß, daß von RNatur ich leb ohn deine Furcht, und widerstreb, GOtt, dei⸗ nem Wort und Willen.

3. Du aber hast, o Va⸗ ter, mich, da ich war ganz verloren, zu dir gezogen gnaͤdiglich und wieder neu der hei durchs Wasserbad

er heilgen Tauf, daß ich 8 in