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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vermehren: unser GOtt sei hoch geyreiset, daß er uns so herrlich speiset.

2. Weil der Gottesdienst ist aus, und uns mitge⸗ theilt der Segen, so gehn wir mit Freud nach Haus, wandeln fein auf GOttes Wegen; GoOttes Geist uns ferner leite, und uns alle wohl bereite.

3. Unsern Ausgang seg⸗ ne GOtt, unsern Eingang gleichermaaßen; segne un⸗ ser taͤglich Brod, segne unser Thun und Lassen, segne uns mit selgem Ster⸗ hen, und mach uns zu Himmelserben.

Hartmann Schenck.

In eigener Mel. oder: Was mein GSOtt will, das gscheh allzeit.

HErre 202. O G dein goͤttlich Wort ist lang verdunkelt blieben, bis durch dein Gnad uns ist gesagt, was Paulus hat geschrieben und andere Apostel mehr aus deinm abttlichen Munde. Das danken dir mit Fleiß, daß wir erlebet han die Stunde. 2. Daß es mit Macht an 2 ist bracht, wie klaͤr⸗ lich ist vor Augen. Ach GOtt, mein Herr, erbarm dich der'r, die dich noch jetzt verleugnen, und ach⸗ ten sehr auf Menschenlehr, darin sie doch verderben. Deins Worts Verstand mach ihn'n bekannt, daß sie nicht ewig sterben. 3. Willst du nun fein gut

Christe sein, so mußt du erstlich glauben; setz dein Vertraun, darauf fest bau Hoffnung und Lieb im Glauben allein durch Christ zu aller Frist; dein Naͤch⸗ sten lieb darneben; das Gwissen frei, rein Herz dabei, das kein Kreatur kann geben.

4. Allein, HErr, du mußt solches thun doch gar aus lautern Gnaden; wer sich deß troͤst, der ist erlöͤst, und kann ihm niemand scha⸗ den; ob wollten gleich Papst, Kaiser, Reich sie und dein Wort vertreiben, ist doch ihr Macht gen dir nichtsg'acht, sie werd'ns wohl lassen bleiben.

5. Hilf, HErre Gott, in dieser Noth, daß sich die auch bekehren, die nichts be⸗ trachtn, dein Wort ver⸗ achtn, und wollens auch nicht lehren. Sie sprechen schlecht: es sei nicht recht, und habens nie gelesen, auch nie gehoͤrt das edle Wort. Ists nicht ein teuf⸗ lisch Wesen?

6. Ich glaub gwiß gar, daß es sei wahr, was Pau⸗ lus uns thut schreiben: Eh muß geschehn daß alls ver⸗

eh, dein goͤttlichs Wort oll bleiben in Ewigkeit, waͤr es auch leid vieln hart verstockten Herzen; kehrn sich nicht um, wer⸗ den sie drum leiden gar große Schmerzen.

7. GOtt ist mein HErr, so bin ich der, dem Ster⸗ ben kommt zu gute, da⸗ durch uns hast aus 720

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