Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
158
Einzelbild herunterladen

158 vom Wor

te GOttes.

heilges Wort aus meinem Mund, so wird mich nicht beschaoͤmen mein Suͤnd und Schuld; denn in dein Huld setz ich all mein Vertrauen; wer sich nun fest darauf verlaͤßt, der wird den Tod nicht schauen.

9. Mein'n Fuͤßen ist dein heilges Wort ein bren⸗ nende Lucerne, ein Licht, das mir den Weg weist fort; so dieserMorgensterne in uns aufgeht, so bald ver⸗ steht der Mensch die hohen Gaben, die GOttes Geist den n gwiß verheißt, die Hoffnung darein haben.

Lazarus Spengler.

In eigener Mel. oder: HeErr IEsus Christ, wahr Mensch und GoOtt.

192 Erhat uns,

ö HErr, bei deinem Wort, und steur des Papsts und Türken Mord, die IEsum Chri⸗ stum, deinen Sohn, stuͤrzen wollen von seinem Thron

2. Beweis dein Macht, HErr IEsu Christ, der du HeErr aller Herren bist; beschirm dein arme Christenheit, daß sie dich lob in Ewigkeit.

3. GOtt heilger Geist, du Troͤster werth/ gieb deinm Volk einrlei Sinn

5. So werden sie er⸗ kennen doch, daß du Hur GOtt lehest noch, und hi

ewaltig deiner Schaar, die ich auf dich verlassen gar. Dr. Martin Lutber⸗

VB. Ju. 5 Justus Jonas⸗

In eigener Melodie. Vs spricht der 193. Es Unweisen Mund wohl: Den rechten GOtt wir meinen; doch ist ihr Herz Unglaubens voll, mit That sie ihn verneinen. Ihr Wesen ist verderbet zwar, vor GOtt ist es ein Greuel gar, es thut ihr'r keiner kein gut.

2. GOtt felbñ vom Hini⸗ mel sah herab auf aller Menschen Kinder/ zu schau⸗ en sie er sich begab, ob er jemand wuͤrd finden, der sein Verstand gerichtet haͤtt/ mit Ernst nach GOttes Worten thaͤt, und fragt nach seinem Willen. 3. Da war niemand auf rechter Bahn, sie warn all ausgeschritten; ein jeder ging nach seinem Wahn/ und hict verlorne Sitten. Es thaͤt ihr'r keiner doch kein gut, wiewohl gar viel be⸗ 1ol der Muth, ihr Thun sollt GOtt gefallen. 4. Wie lang wollen un⸗

nuf wissend sein, die solche Muͤh

Erd; steh bei uns in der ausladen, und fressen dafür letzten Roth, g'leit uns das Volk mein, und naͤhrn

ins Leben aus dem Tod. 4. Ihr Anschlaͤg, HErr

sich mit seinm Schaden? Es steht ihr Trauen nicht

zen die mach, laß sie tref⸗(auf GOtt, sie rufen ihn en die bbse Sach/ und stuͤr⸗nicht in der Roth/ sie wolln Memm die Grub hinein/ die sich selbst versorgen.

e machen denChristen dein.

5. Darum ist ihr Herz

nim⸗

uu TTc

WIM, I W

W0 . W. Aa Wat I Eau. Wuls W , HX. lhht

IW N. Iall,. f sig H Rum N ftg WK Mhh. 94