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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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von der Himmelfahrt Christi.

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an Treu und Lieb geht ihn'n nichts ab, bis sie zusammen kommen.

5. Dann wird der Tag erst Freuden reich, wenn uns GOtt zu ihm nehmen und seinem Sohn wird machen gleich, als wir denn jetzt bekennen; da wird sich finden Freud und Muth zu ewger Zeit beim hoͤchsten Gut. GOtt woll, daß wirs erleben.

6. Ehr sei dem HEr⸗ ren IEsu Christ, der fuͤr uns ist gestorben, und wie⸗ der auferstanden ist, des Vaters Huld erworben, daß wir nun nicht in Adams sert umkommen, und nicht

erben all, sondern das Leben erben.

V. 15. Johann Zwick.

ZIn eigener Klelodie.

356 hrist fuhr 15 6. C gen Him⸗ mel. Was sandt er uns Den beilge Den Troster en heilgen Geist, zu Trost der armen Christenheit. Kyrieleis.

2. Halleluiah, Hallelu⸗ jah, Hallelujah! Deß solln wir alle froh sein, Chri⸗ stus will unser Trost sein. Kyrieleis. 15. Jahrh.

Mel Uun freut euch, lieden Christen gmein.

2 u faͤhrst gen 1 57 5 D Himmel/ JEsu Christ, die Staͤtt mir bereiten, auf daß ich bleibe, wo du bist, zu ewiglichen Zeiten. Du faͤhrst, mein Heiland, in

die Hoͤh, auf daß ich in die Hoͤh auch geh; dies kann mich recht ergoͤtzen.

2. Du faͤyrst, niein JEsu, wolkenan/ und dringst durch alle Himmel, damit ich dir nachfahren kann aus diesem Weltgetümmel. Du bist, mein IEsu, aus dem Leid gegangen in die höchsu⸗ Freud, daß stete Freud mich labe.

3. Wo IEsus ist, da komm ich hin; bei JEsu will ich bleiben. Drun steht zu IEsu stets mein Sinn, nichts soll mich ven ihm treiben. Ob ich schon duld hier manche Noth⸗ so werd ich doch nach mei nem Tod bei IEsu rech: erquicket.

4. So zage nicht, du meine Seel, laß nur den Kummer fahren, und dich nicht allzu schmerzlich qual, ich werd nach kurzen Jah⸗ ren gelangen aus dem Jammerthal hin in den schoͤnen Himmelssaal, da IEsus mich wird troͤsten.

Gottfried Händel.

Mel. Ermuntre dich,

mein schwacher Heist.

u Lebens⸗ IEsu Christ, der du bist aufgenommen ge Himmer, da dein Vater ist und die Gemein der Frummen⸗ wie soll ich deinen uvroßen Sieg, den du uns durch den schweren Krieg er⸗ worben hast, recht preisen/ und dir gnug Ehr erweisen?

2. Du hast die Holl und Sůn⸗