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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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130 von der Himmelfahrt Christi.

net Trug und List, es ist auf allen Straßen Luͤgen, Truͤgen, Angst und Pla⸗ gen, die da nagen, die da gudͤlen stuͤndlich arme Chri⸗ stenseelen.

6. HErr IEsu, komm, du Gnadenthron, du Sie⸗ gesfuͤrst, Held, Davids Sohn, komm, stille das Verlangen! Du, du bist allen uns zu gut, o IEsu, durch dein theures Blut ins Heiligthum gegangen. Komm schier, hilf mir; dann so sollen, dann so wollen wir ohn Ende froͤh⸗ lich klopfen in die Haͤnde.

Ernst Cbristopb Hemburg.

Mel. Nun freut euch, lieben Christen gmein. . uf Christi 1 54. A Himmel⸗ fahrt allein ich meine Nach⸗ fahrt gruͤnde, und allen Zweifel, Angst und Pein hiermit stets uͤberwinde; denn weil das Haupt im Himmel ist, wird seine Glieder JIEsus Christ zur rechten Zeit nachholen.

2. Weil er gezogen him⸗ melan und große Gab em⸗ pfangen, mein Herz auch nur im Himmel kann, sonst nirgends, Ruh erlangen; denn wo mein Schatz ge⸗ kommen hin, da ist auch stets mein Herz und Sinn: nach ihm mich sehr ver⸗ langet.

ren, und dann einmal, wenn dirs gefaͤllt, mit Freuden scheiden aus der Welt. HErr, hoͤre dies mein Flehen. Josua Wegelin.

Mel. Uun freut euch, lieben Christen gmein. d 155. A Tag de. denken wir, daß Christ gen Himmel gfahren, und danken GOtt aus hoͤchster Bgier, mit Bitt, er woll bewahren uns arme Suͤn⸗ der hier auf Erd, die wir von wegen mancher Gfaͤhrd ohn Hoffnung ban kein Troste. ö

2. Drum sei GOtt Lob, der Weg ist gmacht, uns steht der Himmel offen. Christus schleußt auf mit großer Pracht, vorhin wars alls verschlossen. Wers glaubt, deß Herz ist Freu⸗ den voll; dabei er sich doch ruͤsten soll, dem HErren nachzufolgen.

3. Wer nicht folgt und sein Willen thut, dem ists nicht Ernst zum HEr⸗ ren; denn er wird auch vor Fleisch und Blut sein Himmelreich versperren. Am Glauben liegts, soll der sein recht, so wird auch gwiß das veben schlecht zu GoOtt in Himmel grichtet.

4. Solch Himmelfahrt faͤht in uns an, wenn wir

3. Ach HErr, laß die se Gnade mich von deiner Auffahrt spuͤren, daß mit

den Vater finden, und fliehen stets der Welt ihr Bahn, thun uns zu GOt⸗

dem wahren Glauben ich tes Kündern: die sehn hin⸗

mag meine Rachfahrt zie⸗auf, und GOtt herab, ů

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