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von der Auferstetzung
mein IEsu Christ, daß du fuͤr mich getoͤdtet bist: Hallel. Hallelujah: und auferstanden mir zu gut, daß du mich haltest stets in Hut. Hallel. Hallelujah.
11. Wie koͤnnt ich denn verloren sein? Es ist un⸗ moͤglich, nein, ach nein! Hallel. Hallelujah. GOtt Lob, der starke JIEsus lebt, mit ihm lebt, wer im Glau⸗ ben schwebt. Hall. Hallel.
12. Ich leb und werd in Ewigkeit mit IEsu le⸗ ben, o der Freud! Hallel. Hallel. Deß habe Dank, du Lebenshort, hab Dank, o IEsu, bier und dort. Hall. Halleluiah. J. Casp. Schade.
Mel. Auf, auf, mein
Herz, mit Freuden.
* 8 ein JE U/ 143. Meuer Leben, du rechtes Oster⸗ lamm, der du dich hast gegeben fuͤr mich ans Kreuzes Stamm, aus hei⸗ ßer Herzenslieb, aus freiem Geistestrieb, zum Opfer und zur Gab, mein mat⸗ tes Herze lab.
2. O Laͤmmlein ohne Schulden, das laͤßt er⸗ wuͤrgen sich, und gerne will erdulden die Straf und Pein fuͤr mich; du haͤngest an dem Holz, zu buͤßen meinen Stolz, du stirbest fuͤr die Welt, die doch von dir nichts haͤlt.
3. Hier haͤngt das 968 der Erden, mein Scha und Braͤutigam; hier wi zur Suͤnde werden ein reines GOtteslamm. Das
Leben selber stirbt, Gnad Segen, Fried erwirbt uns Menschen inoͤgemein: ach laßt uns dankbar sein!
4. Das Laͤmmlein laͤßt sich braten am hohen Kreu⸗ zesstamm, zu helfen und zu rathen uns von der Hoͤllenflamm; sein schoͤnes rothes Blut loͤscht aus die heiße Glut, und daͤmpfet GOttes Grimm durch sei⸗ ner Fuͤrbitt Stimm.
5. Doch bleibt nicht immer liegen das Laͤmm⸗ lein in dem Grab: es steht auf und will siegen, nach⸗ dems geleget ab die Schwachheit, nimmt es an ein Loͤbenmuth, da kann es zwingen als ein Held Suͤnd, Teufel, Tod und Welt.
6. Wie soll ich doch genießen dies Laͤmmlein wuͤrdiglich, das sein Blut laͤßt vergießen, ja gar er⸗ wuͤrgen sich? Mein Herz erst kosten muß die Sal⸗ sen bittrer Buß, daß Geist und Auge thraͤnt, und sich nach Trost recht sehnt.
7. Ich will dich, JIEsu essen und glaͤubig nehmen ein, dabei nicht sein ver⸗ essen der ausgestandnen Pein. Mein Herze, Hand und Mund zu jeder Zeit und Stund soll danken deiner Treu, die alle Mor⸗ gen neu.
8. Der Sauerteig der Sünden muß werden aus⸗ efegt, die Luͤste, so sich unden bei mir, sein ab⸗ gelegt; in suͤßer Lauterkeit will ich nun sein bereit,
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