Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
118
Einzelbild herunterladen

118

von der Auferstehung

deine Waffen?

Chri

Streit. Freue dich, o Christenheit! ö

5. GOtt, der heilet un⸗

sre Plagen, wenn wir nir⸗

gends Huͤlfe sehn; laͤsset

uns nach dreien Tagen

lebend wieder auferstehn.

Darum muß ich dankbar

werden, und mein Ehr

ist freudenvoll, weil der

Herr nicht sehen soll die

Verwesung in der Erden,

noch der Hoͤllen Einsam⸗

stenheit!

6. Er ist aus der Angst gerissen und mit Ehren angethan. Wer ist, der sein Leben wissen, und die Lang ausreden kann? Christus ist der Eckstein worden. GOtt, das ist von dir geschehn, wie wir jetzt vor Augen sehn; wir

keit. Freue dich, o Chri⸗B

en? Hölle, wo den ewig loben dich/ HErr ist dein Triumph? Satan JEsu, konnte gar nichts schaffen, Crisus in sent Eft ar⸗

us ist sein Gift ge⸗ wesen, ja der Hoͤllen Seuch und Pest; Welt und Suͤn⸗ de liegen fest, und wir Menschen sind genesen nur durch seinen tapfern

nach dem Streit. Freue dich, o Christenheit

8. HErr, dies sind die edlen Fruͤchte, die dein Altferstehung giebt, daß wir treten vor Gerichte, ganz in deine Gunst ver⸗ iebt. HErr, dies sind die schonen Gaben: Gnad und Leben, Freud und Sieg, Trost und Friede nach dem Krieg; o die sollen kraͤftig laben Leib und Seel in allem Leid. Freue dich, o Christenheit!

9. Weil nach diesem Fried ich duͤrste, wie nach Wasser Tag und

Nacht, den du großer Siegesfuͤrste, aus dem Kampf hast wiederbracht: ei, so theil jetzt aus die

eute, wie der starke Simson that, als er uͤber⸗ wunden hat. Laß dich ruͤh⸗ men alle Leute, daß geen⸗ digt sei der Streit. Freue dich, o Christenheit!

10. Gieb, Err JEsu, deine Gnade, daß wir stets mit Reuen sehn, wie so groß sei unser Schade, da wir dir gleich auferstehn.

sind aus der Suͤnder Or⸗

Brich hervor in unserm

den hingerissen durch den Streit. Freue dich, o Christenheit!

7. Hast du schon vom Bach am Wege men einen Trank, und erlitten tausend Schlaͤge, warest kraͤnker noch als krank: ei, so hast du doch erhoben dein verklaͤrtes Angesicht, stirhest nun und nimmer nicht. Ja wir wer⸗

angenom⸗Schmerzen,

Herzen, uͤberwinde Suͤn⸗ de, Tod, Teufel, Welt und Hoͤllennoth, daͤmpf in uns die Angst und sammt der

Seelen Traurigkeit. Freue dich, o Christenheit!

11. Meinen Leib wird

man vergraben, aber gleich⸗ wohl ewig nicht; bald werd ich das Leben haben; wenn das letzte Weltgericht alle

Graͤ⸗

fh +1 2 V RN. I NN N Hshtht. e

ILI. Loht u

Hic Kalt h, H t ach . um& Ihih, M ů

W Ach

Diahh

Munt S