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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom Leiden Christi.

unrecht waͤr; er hat nie betrogen, nie verletzet GOt⸗

weit kaͤnnst du es bringen! Dein Lohn, der Fluch mich

tes Ehr, sein Mund nie sjetzt betrifft, in Tod thut

gelogen.

16. Ach er ist fuͤr fremde Suͤnd in den Tod gege ben, auf daß du, o Men⸗ schenkind, durch ihn moͤch⸗ test leben; daß er pflaͤnzte sein Geschlecht, den gerech⸗ ten Samen der GOtt dient, und Opfer braͤcht seinem heilgen Ramen.

17. Denn das ist sein boͤchste Freud und des Va⸗ ters Wille, daß den Erd⸗ kreis weit und breit sein Erkenntniß fuͤlle, damit der gerechte Knecht, der voll⸗ kommne Suͤhner, glaͤubig mach und recht gerecht alle Suͤndendiener.

18. Große Menge wird ihm GOtt zur Verehrung schenken, darum daß er sich mit Spott fuͤr uns lassen kraͤnken, da er denen gleich geschaͤtzt, die sehr ubertreten, auch die, so ihn hoch verletzt, selbst bei GOtt verbeten. P. Gerbard.

Mel. Was mein GSoOtt

er mich zwingen. Jetzt kommt die Nacht, der Suͤn⸗ den Macht, freind Schuld muß ich abtragen; be⸗ tracht es recht, du Suͤn⸗ denknecht, nun darfst nicht mehr verzagen.

3. Ich, ich, HErr JEsu, sollte zwar der Suͤnden Strafe leiden an Leib und Seel, an Haut und Haar, auch ewig aller Freuden be⸗ raubet sem, und leiden Pein: so nimmst du hin die Schulde; dein Blut und Tod bringt mich vor GOtt, ich hleib in deiner Hulde. 4. Was kann fuͤr solche Liebe dir, HErr IEsu, ich wohl geben? Ich weiß ich finde nichts an mir, doch will, weil ich werd leben, mich eigen dir hier nach Gebuͤhr zu dienen ganz verschreiben, auch nach der Zeit in Ewigkeit dein Diener sein und bleiben. Casp. Fr. Nachtenhöfer.

In eigener Melodie.

will, das gscheh allzeit. Ss gehest du, 1 22.S mein IEsu/ hin, den Tod fuͤr mich zu leiden, fuͤr mich, der ich ein Suͤnder bin, der dich betruͤWbt mit Freuden. Wohlan, fahr fort, du edler Hort, mein Augen 10 0 fließen ein Thraͤnen⸗ ee, mit Ach und Weh dein Leiden zu begießen. 2. Ach Suͤnd, du schaͤd⸗ lich Schlangengift, wie

spricht nicht Haupt sinkt 0 der Erden: die Thraͤnen

will, es reden die Geber⸗

Merwundter 123. V Heiland, sieh nicht an, daß ich so mißgehandelt, und mit den Suͤndern auf der Bahn der Bosheit hab gewandelt; ich komme nun zu deinen Fuͤßen, und kuͤsse sie mit tausend Kuͤssen.

2. Die Zunge bebt und viel, das

agen, was ich.

den.

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