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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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47
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JEsu Christi.

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mich, daß ich ewig waͤhre; Bolh ist er mir im Mund,

alsam, wenn ich bin ver⸗ wundt. ö

8. IEsus ist der Lebens⸗ baum voller edler Tugend⸗ fruͤchte; wenn er findt im Unkemn Raum, wird das Unkraut ganz zu nichte; alles Gift und Unheil weicht, das sein Schatten nur erreicht.

9. IEsus ist das hoͤchste Gut in dem Himmel und auf Erden: JEsus Name macht mir Muth, daß ich nicht kann traurig werden. IEsus Name soll allein mir der liebste Name sein.

Johann Angelus.

Mel. Ach alles, was Himmel und Erde um⸗ schließet

62(Seele.) Ich liebe O dich herzlich, o IEsu, vor al⸗ len; du bist es, an dem ich mein einzig Gefallen; ich such dich, ich lieb dich, ich will dich umfassen; ich will dich fest halten, ich will dich nicht lassen.

2.(JEsus.) Mein lieb⸗ stes Kind, solltest du lie⸗ ber mich haben, als An⸗ dere? Liebest du etwa die Gaben? Wie, wenn du vom Lieben nichts solltest genießen? so moͤchte wohl etwa die Liebe zerfließen.

3.(Seele.) Ich liebe den Geber nicht um das Ge⸗ schenke, so viel ich mich kenne und wie ich gedenke; ich hoffe in diesem Theil treu zu bestehen, wenn du/

o mein IEsu, die Probe wolltst sehen.

4.(JIEsus.) Wolltst du mich so herzlich und in⸗ niglich lieben, und gegen mich deine Treu dennoch ausuͤben, wenn ich dir die Guͤter der Erden entrisse, und dich in verachtete Ar⸗ muth verstieße?

5.(Seele.) Wer an dir, 0 IEsu/ findt alles Ver⸗ gnuͤgen, der kann sich in dieses mit leichter Muͤh fuͤgen; ich wuͤrde mich fuͤr den Beguͤtertsten schaͤtzen, so lange du bleibest mein einzig Ergoͤtzen.

6.(IEsus.) Wie aber, wenn ich dir die Ehre ließ nehmen, daß, die dich ge⸗ ehret, sich nachmals dein schaͤmen? Wie wuͤrdst du bei Schmach und Verach⸗ tung dich balten? Es moͤchte die Liebe wohl et⸗ was erkalten.

7.(Seele.) Laß Ehre, Gunst, Herrlichkeit immer hinfliehen; laß Mißgunst, Verachtung und Spott mich beziehen: ich will es semert und willig ver⸗ chmerzen, und nimmer ermuͤdet dich lieben von Herzen.

8.(IEsus.) Gefaͤngniß, Band', Marter, Schmerz, Elend und Leiden, das moͤchte die Liebe, so zwi⸗ schen uns, scheiden: wie wuͤrdest du wohl in der

zrobe bestehen, wenn du uͤr mich solltest zum To⸗ de hingehen?

9.(Seele.) Ich wollte mich um dich, mein Le⸗ ben,