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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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Vvon der Geburt Christi.

GᷣDtt im Himmelreich all⸗ zeit wie ietzunder.

4. O HErr Christ, nimm unser wahr, durch dein heilgen Namen; gieb uns ein gut neues Ja r, wers begehrt, sprech: Amen.

Urban Langhans. In bekannter Melodie. 45. 205 GOtt, ihr

hristen, alle . in deuen höchsten

hron, der heut auf⸗ schleußt sein Himmelreich, und 1775 uns seinen

Sohn.:

2. Er kommt aus seines Vaters Schooß und wird ein Kindlein klein; er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein. 3

3. Er aͤußert sich all sei⸗ ner Gwalt, wird niedein und gering, und nimmt an sich eins Knechts Gestalt, der Schivfe raller Ding.:/

4. Er liegt an seiner Mutter Brust, ihr Milch die sein Speis, an dem die Engel sehn ihr Lust, denn er ist Davids Reis,:

5. Das aus seinm Stamm entsprießen sollt m dieser letzten Zeit, hucch welchen GOtt aufrichten wollt sein Reich, die Chri⸗ stenheit.

6. Er 97 mit uns wunderlich: Fleisch und Blut nimait er an, und uns in seins Vaters

eich die klare Gottheit

dran.

7. Er wird ein Knecht und ich ein Herr⸗ das mag ein Wechsel sein! wie koͤnnt

0 doch sein N das Herze⸗JEsulein! 23 8. Heut chleußt er wie⸗ der auf die Thir zum schoͤ⸗ nen Paradeis; der Cherub steht nicht mehr dafuͤr, GOtt sei Lob, Ehr und Preis!:: Nicol. Hermann.

Mel. Ermuntre dich, mein schwacher Geist. 46 ein Herze,

0 schwinge dich empor, sei froh und guter Dinge; auf mit dem schoͤ⸗ nen Engelchor, ermuntre dich und singe, weil GOt⸗ tes eingeborner Sohn von seinem hohen Himmels⸗ thron zu dir und allen Frommen heut ist auf Er⸗ den kommen.

2. O frommer Heiland IEsu Christ, wie groß ist doch zu schaͤtzen, daß du gering und niedrig bist wie herrlich kann ergd 6en die Demuth, so du bei dir hast! Willkommen, sanft⸗ muͤthiger Gast, du Trost betruͤbter Suͤnder, des To⸗ des Ueberwinder!

3. Daß du, o theurer Seelenfuͤrst, hast Fleisch an dich genommen, gerin⸗ ger als ein Engel wirst, das ist von Liebe kommen. Du wirst dort in dem Eh⸗ renreich uns machen deinen Engeln gleich. Du kommst zu uns auf Erden, auf daß wir himmlisch werden.

I4. Du wirst ein Gast auf dieser Welt, und fuͤhrst ein duͤrftigs Leben; hier⸗ durch ist uns das reiche Zelt des Himmels einge⸗

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