PPttttttttttTRT AISI III ʃI‚—IIʃ“)“ 30 von der Geburt Christi. Gerechtigkeit und Unschuld o HErr Christ, der du
dem Geri drum scheu ich ein Gerichte nicht, weil du im Tod auch bist mein Licht
6. So nimmst du nun dagegen an das alles, was 0 habe; du zahlst, was ich nicht zahlen kann, und holst mich aus dem Grabe. Fuͤr Duͤrftigkeit giebst du mir dich, und mit dir al⸗ les ewiglich.
+. Du wirst schwach/ daß ich sei ein Mann, hier ritterlich zu kaͤmpfen; du nimmst mein ganzes Elend an, um meine Noth zu daͤmpfen. Ich kann es alles sagen nicht, was Aht. worden bist, mein
icht.
8. Du bist mein All, was will ich mehr in die⸗ sem kurzen Leben? Dort werd ich schauen deine Ehr, wenn du mir das wirst geben, was ich allhier in Furcht und Noth muß suchen bis in meinen Tod.
9. Dies Eine will ich bitten noch: du wollest in mir wenden dies schwer gespannte Suͤndenjoch, und dies mein Elend enden. Ach laß mich weiter nicht dran ziehn, und ja der Lustseuch bald entfliehn.
10. So werd ich voller Trost und Freud in mei⸗ nem Elend werden, ver⸗
dazu geboren und unser einger Heiland bist, daß niemand sei verloren, der sich bekehrt und dir ver⸗ traut, und in sich deine Liebe baut.
Mel. Uun danket alle GOtt.
37 Ich freue mi — in dir, un heiße dich willkommen, mein liebstes IEsulein, du hast dir vorgenommen, mein Bruͤderlein zu sein: ach wie ein suͤßer Ton, wie freundlich sieht er aus, der große GOttes⸗Sohn!
2. GoOtt senkt die Ma⸗ jestaͤ,, sein unbegreiflich Wesen, in eines Menschen Leib, nun muß die Welt genesen; der allerhoͤchste GoOtt spricht freundlich bei mir ein, wird gar ein kleines Kind, und heißt mein IEsulein. ö
3. Wie lieblich klingt er mir, wie schallt er in die Ohren; er kann durch Stahl und Erz und harte Felsen bohren das liebste IEsulein. Wer IEsum recht erkennt, der stirbt nicht, wenn er stirbt, so bald er IEsum nennt.
4. Wohlan, so will ich mich an dich, o JEsu, halten, und sollte gleich
gessen all mein ganzes Leid und zeitliche Beschwerden. Wenn du auch kommest ham Gericht, wirst du mich ann verdammen nicht. 11. Das hilf uns allen,
die Welt in tausend Stuͤk⸗ ken spalten; o IEsu, dir, nur dir, dir leb ich ga
allein; auf dich, allein au dich, mein IEsu schlaf ich ein. Caspar Ziegler.
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