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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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9 Dokforg

Lerk an mit, sch, hin ich watte deiner Aabe fes, Sund durch st hergeben it hicht meht

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ich GOtt, z/ durch⸗ Gedanken/ ich hinter⸗ die Seit Bin ich sen Weg, dell rech⸗ nach dem ich vom frei und gefaͤlig

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der heiligen Dreieinigkeit. 5

sei, bis ich von hinnen reise. Nach Heinrich Vogther.

In eigener Melodie. 7 ehovah ist mein Licht und Gna⸗ den⸗Sonne, Jehovah ist die Vollenkommenheit, Je⸗ hovah ist die reine See⸗ len⸗Wonne, Jehovah ist der Brunn voll Heiligkeit; in diesem Licht kann ich viel Wunder sehn: die Vol⸗ lenkommenheit ist meine Ruh, die Seelenfreud er⸗ guicket mich dazu, in Hei⸗ ligkeit muß ich auch zu ihm gehn.

2. Jehovah ist ein unbe⸗ greiflich Wesen, da mein Verstand sich willig in ver⸗ liert; in seinem Wort ist dieses klar zu lesen, wie wunderbar der kluge Rath regiert. Wer hat den Sinn des Geistes je erkannt? Wer gab dem Rath, der war von Ewigkeit? Ver⸗ nunft sei still! die See ist viel 1 breit und n O kluger Unverstand!

3. Jehovah, Grund und Leben aller Dinge, du bist fuͤrwahr ein unzugaͤnglich Licht: gieb, daß im Licht mein Wandel mir gelinge, ach fuͤhre mich mit deinem Angesicht. Du bist ein Licht, und bist im Licht al⸗ lein, du hassest den, der Fin⸗ sternisse liebt, du liebest den, der Recht und Licht dir giebt: o laß mich stets bei deinen Strahlen sein!

4. Jehovah, GOtt mit mir zu allen Zeiten, mit

dir ich nun Gemeinschaft

haben kann; wenn du mich wirst mit deinen Augen leiten, so wirst du mich zu Ehren nehmen an. O blin⸗ de Welt, o Welt, ich war⸗ ne dich, fleuchst du dies Licht, und laufest in der Nacht, die arme Seel ist ewig umgebracht. Nur Licht und Recht vereinigt GOtt und mich.

Joachim Neander⸗

In eigener Melodie.

8 H'amatet Drei⸗

einigkeit, die du so suͤß und milde mich hast geschaffen in der Zeit zu deinem Ebenbilde: ich lie⸗ be dich von Herzen⸗Grund⸗ ich preise dich mit meinem Mund. Komm doch, komm und 1 ein bei mir, mach Wohnung und bereit mich

dir.

2. GOtt Vater, nimm ganz kraͤftig ein das sinken⸗ de Gemuͤthe; mach es zu deinem innern Schrein und deiner stillen Huͤtte; ver⸗ gieb, daß meine Seele sich dialich; hat oft und suͤn⸗

iglich; bring sie in eine wahre Ruh, daß nichts in ihr sei, als nur du.

3. GOtt Sohn, erleuch⸗ te den Verstand mit dei⸗ ner Weisheit Lichte; ver⸗ gieb, daß er sich oft ge⸗ wandt zu eitelem Gedichte. Laß nunmehr nur in dei⸗ nem Schein mein einzigs Schaun und Wirken sein; zeuch ihn, daß er schon allbereit entreiße sich von Ort und Zeit.

4. O heilger Geist, du

Lie⸗