4 von Gott und
ich bin allein, und gerne wollt verborgen sein, all meine 316 ausspuͤren.
2. Es ist kein Wort in meinem Mund, so ich dir köͤnnt verhelen; du, HErr, siehst recht des Herzens Grund, was steckt in mei⸗ ner Seelen. Du schaffest le, was ich vollbring: wie groß es ist, und wie gering, ich kanns ohn dich nicht richten; wenn aber du durch deine Gnad Ver⸗ stand mir giebst, auch Huͤlf und Rath, so kann ich al⸗ les schlichten.
3. Wie du die Deinen wunderlich, o GOtt, hier pflegs zu fuͤhren, versteh ich nicht, und lasse mich
soll, aus Mutterleib gelei⸗ tet; durch deine Vorsorg Fleisch und Bein und alle Glieder an mir sein; dein Aug hat mich erwaͤh⸗ let; da ich noch unge⸗ boren war, hast du schon Stunden, Tag und Jahr im Lebenslauf gezaͤhlet. „Ich danke dir und preise dich fuͤr solche große Thaten, und daß du mir so wunderlich an Leib und Seel gerathen. Sehr koͤst⸗ lich ist dein Werk an mit, wenn ich erwach, bin ich bei dir, und warte deiner Gnaden; ich glaube fest, daß meine Suͤnd durch Christum mir vergeben sind, daß sie mir nicht mehr aden.
bloß deine Gnad regieren.schad
Wo soll ich hin vor deinem Geist? denn du auch die Gedanken weißt, es hilft vor dir kein Fliehen. Fuͤhr ich gen Himmel, bist du da, auch in der Hoͤll trittst du mir nah, kann dir mich nicht entziehen.
4. Nun, großer GOtt, weil deine Hand mich uber⸗ all kann finden, und all mein Thun dir ist bekannt, so hut ich mich vor Suͤnden: denn finster ist wie Licht bei dir, was heimlich war, kommt klar herfuͤr, ich kann dir nicht entgehen. Was ich gethan, geredt, gedacht, das wird vor dei⸗ nen Thron gebracht, da muß ich vor dir stehen.
5. HErr, meine Seel erkennt dies wohl, daß du mich hast bereitet, und wie ein Mensch gestalt sein
7. Den Vorsatz gieb mir, HErr, dabei, daß ich, was böͤs ist, meide. Die gott⸗
los Rott fern von mir sei,
dir, o HErr, gefaͤllig
von Frommen mich nicht scheide; daß ich nur lieb, was dir gefaͤllt, und hasse, was ist von der Welt, auch ihren Trutz nicht achte, halt dein Gebot, hoͤr gern dein Wort, im Glauben und in Hoffnung fort das Ewige betrachte.
8. Erforsch mich, GOtt, ergruͤnd mein Herz, durch⸗ such all mein Gedanken, und siehe, ob ich hinter⸗ waͤrts und auf die Seit woll wanken. Bin ich vielleicht auf bosem Weg, so fuͤhr du mich den rech⸗ ten Steg, der nach dem Himmel weise, daß ich vom Suͤnden⸗Dienste frei, und
Nei,
N Rn i 06 gh Rüu Wsthe ls U M W innsse l, z Ugtht.e Whr: -r ühm


