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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch : nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln ;
(Zum Besten des Calenberg-Grubenhagenschen Waisen-Instituts)
Entstehung
Seite
100
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10⁰ Die Geschichte von dem Leiden und Sterben

und urtheilete, daß ihre bitte ge⸗I wannen bist du? Aber Dasz gab

schehe; nahm wasser, und wusch ihm keine antwort.

die haͤnde vor dem volke und sprach: Ich bin unschuldig an dem blute dieses gerechten, sehet ihr zu. Da antwortete das ganze yolk, und sprach: Sein blut komme über uns, und uͤber unsere kinder. Da gab er ihnen Barrabam los, der uͤm aufruhrs und mords wil⸗ len war ins gefaͤngniß geworfen, um welchen sie baten; aber JEsum ließ er geisseln, und uͤberantwor⸗ tete ihn,daß er gekreuziget wuͤrde. Da nahmen die kriegesknechte des landpflegers JIEsum zu sich in das richthaus, und riefen zu⸗ sammen die ganze schaar, und zogen ihn aus, und legten ihm ei⸗ nen purpur⸗mantel an, und floch⸗ ten eine erone von dornen, und setz⸗ ten sie auf sein haupt, und gaben ihm ein rohr in seine rechte hand, und beugeten die knie vor ihm, spotteten ihn, und sprachen: Ge⸗ gruͤsset seyst du, der Juden koͤnig! und gaben ihm backenstreiche, spei⸗ eten ihn an, und nahmen das rohr, und schlugen damit sein haupt. Da gieng Pilatus wieder her⸗ aus, und sprach zu ihnen: Sehet, ich fuͤhre ihn heraus zu euch, daß ihr erkennet, daß ich keine Ichuld an ihm finde. Also gieng JEsus heraus, und trug eine dornen⸗ erone und purpur⸗kleid. Und er spricht zu ihnen: Sehet, welch ein mensch! Da ihn die hohenpriester und die diener sahen, schrien sie und sprachen: Kreuzige, kreuzige ihn. Pilatus spricht zu ihnen: Nehmet ihr ihn hin, und kreuziget ihn: denn ich finde keine schuld an ihm. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein gesetz, und nach dem l01 soll er sterben, denn er hat sich selbst zu SOttes sohn gemacht. Da Pilatus das wort hoͤrete, fuͤrchtete er sich noch mehr, und gieng wieder hinein in das richt⸗ haus, und spricht zu JEsu: Von

ö a sprach Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weissest du nicht, daß ich macht habe dich zu kreuzigen, und macht habe dich los zu ge⸗ ben? IEsus antwortete: Du haͤttest keine macht uͤber mich⸗ wenn sie dir nicht waͤre von oben herab gegeben, darum, der mich dir uͤberantwortet hat, der hats groͤssere sünde. Von dem an trach⸗ tete Pilatus, wie er ihn los liesse. Die Juden aber schrien, und spra⸗ chen: Laͤssest du diesen los, so bist du des kaͤisers freund nicht: denn wer sich selbst zum koͤnige macht, der ist wider den kaiser.

Da Pilatus das wort hoͤrete, fuͤhrete er IEsum heraus, und satzte sich auf den richt⸗stuhl, an der staͤtte, die da heisset Hochpfla⸗ ster, auf hebraͤisch aber Gabba⸗ tha. Es war aber der ruͤst⸗tag in ostern, um die sechste stunde. Und er spricht zu den Juden: Sehet, das ist euer koͤnig. Sie schrien aber: Weg, weg mit dem, kreuzige ihn. Spricht Pilatus zu ihnen: Soll ich euren koͤnig kreuzigen? Die hohenpriester antworteten: Wir haben keinen koͤnig, denn den kaiser. Da uͤberantwortete er ihn, daß er gekreuziget wuͤrde.

4. Abtheilung. Die Kreuzigung und der Tod JEsu

a nahmen die kriegsknechte JEsum,(den sie verspottet hatten,) zogen ihm den mantel aus, und zogen ihm seine eigene kleider an, und fuͤhreten ihn hin, daß sie ihn kreuzigten; und er trug sein kreu. Und indem sie hinaus giengen, funden sie einen menschen, der fuͤruͤber gieng, von Cyrene, mit namen Simon, der vom felde kam, der ein vater Alexandri und Ruffi war, den iwun⸗

zwungen au hu d 0 fl guoset e die klagte Vs a Ihnen/ An bon Nes nich su selhy/ und Sa sehe R i we Cdliasad die laber ben, Ande süͤget ho anfahen/ gen: Ralt den Rigll so nan da v Hil at Esd wurd shtet pter uj sse mi deh. Ind f fitte/ dit Holhatha, Schebalsih ynhen in Natt shm ktinken. Und seit und dieste⸗ kilen nir r Iken, IE Y natd d Hsaget: E Ugttechne Wun Heeg wisericht, Pin a shriti unf ben usth sache siits Wce k Iuden hrt lase Me fätte n ² Nfub 0mur gee

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