Druckschrift 
Hannoversches Kirchen-Gesangbuch : nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln ;
(Zum Besten des Calenberg-Grubenhagenschen Waisen-Instituts)
Entstehung
Seite
95
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Die Geschichte von dem Leiden und Sterben ꝛc.

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V schlafend, denn ihre augen waren voll schlafs, und wußten nicht, was sie ihm antworteten. Und er ließ * sie, und gieng abermahl hin, und N Veel betete zum dritten mahl, und re⸗ dete dieselbigen worte. 9 N Es erschien ihm aber ein engel 171 vom himmel, und staͤrkete ihn. H%½eih Und er stund auf vom gebet, Es ist genug. Sehet, die stunde ist ommen, und des menschen sohn % n wird überantwortet in der sunder haͤnde; stehet auf, und lasset uns h zehen, siehe, der mich verraͤht, ist Vach ie en; UKahe, betet aber, auf daß ihr Wal dell gicht in anfechtung fallet. waah in, Und alsbald da er noch redete, WHtam Judas, der zwoͤlfen einer, ssh da er hatte zu sich genommen utf die schaar und diener der hohen⸗ HfH inpriester und pharisaͤer, der Itetz ältesten und schriftgelehrten, esugieng vor ihnen her, und kam ch: dahin mit fackeln, lampen, mit ahschwerten und mit stangen. Als len tsehnun JEsus wußte alles, was ihm . llbegegnen sollte, gieng er hin⸗ W aus, und sprach zu ihnen: Wen Lh uchet ihr! Sie antworteten ihm: Esum von Nazareth. IEsus 5Hh I zu ihnen: Ich bins. Ju⸗ II. as aber, der ihn verrieht, stůnd n zut auch bey ihnen. Als nun JEsus zu ihnen sprach: Ich bins, wi⸗ iH-Herchen sie zuruͤck, und fielen zu bo⸗ 0f ris den. Da fragte er sie abermahl: e Wen suchet ihr? Sie aber spra⸗

Und es kam⸗ daß er mit dem tode rang, und betete heftiger. Es war aber sein schweiß wie bluts⸗ tropfen, die fielen auf die erde. 04fr und kam zu seinen zuͤngern, und 11*1 WDt Ind sie schlafend fuͤr traurigkeit, IH und sprach zu ihnen: Ach! wol⸗ un On let ihr nun schlafen und ruhen!

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Nchen: JEsum von Nazareth. J⸗ 10 2 96 sus antwortete: Ich habe euch Iun gesagt, daß ichs seyz suchet ihr 72 Ih mich, so lasset diefe gehen. ö öste

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Auf daß das wort erfuͤllet würde, welches er sagte: Ich habe der keinen verlohren, die du mir ge⸗ geben hast. Der verraͤhter aber hat⸗ te ihnen ein zeichen gegeben, und gesaget: Welchen ich kuͤssen werde, der ist es, den greifet, und fuͤhret ihn gewiß. Und alsobald trat er zu JEsu, ihn zu kuͤssen, und sprach: Begrusset seyst du, Rabbi! und kůssete ihn. JEsus aber sprach zu ihm: Mein freund! wgrum bist du kommen? Juda, verraͤhtest du des menschen sohn mit einem kuß? Da traten sie hinzu, und legten die haͤnde an JEsum, und griffen ihn.

Da aber sahen, die um ihn wa⸗ ren, was da werden wollte, spra⸗ chen sie zu ihm: HErr! sollen wir mit dem schwert drein schlagen? Da hatte Simon Petrus ein schwert, und zog es aus, und schlus nach des hohenpriesters knecht, und hieb ihm sein recht ohr ab. Und der knecht hieß Malchus. IEsus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so ferne machen. Und zu Petro: Stecke dein schwert in die scheide; denn wer das schwert nimmt, der soll durch das schwert umkommen. Oder meinest du, daß ich nicht koͤnnte meinen vater bitten, daß er mir zuschickte mehr denn zwoͤlf legionen engel? Wie wuͤrde aber die schrift erfuͤlet: Es muß also geschehen? Soll ich den kelch nicht trinken, den mir mein vater gegeben hat? Und er ruͤhrete sein ohr an, und heilete ihn.

Zu der stunde sprach JEsus zu den hohenpriestern und hauptleu⸗ ten des tempels, und den aͤltesten, die uͤber ihn kommen waren: Ihr seyd als zu einem moͤrder mit schwerten und mit stangen aus⸗ gegangen mich zu fahen; bin ich doch taͤglich bey euch gewesen und habe gelehret im tempel und e.

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