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Anhang.
erdnrn 990 09 er du fuͤr uns di 1 049.D in den tod gege⸗ ben, Wie kann ich gnugsam deine treu erheben! Wie herrlich zeigst du im erloͤsungswerke Der liebe staͤrke!!
2. Was ist der mensch, daß du sein so gedenkest? Fuͤr ihn dich selbst so tief ins elend senkest? Du willst die strafen, die wir selbst verschulden, Fuͤr uns er⸗ dulden?
3. Des ew'gen sohn tritt, gleich als menschenkinder, In unsre welt; der heil'ge buͤßt fuͤr sünder; Des lebens fuͤrst will selbst,(wer kann das fassen?) Am kreuz erblassen.
4. Kannst du, o mensch/ so hohe gnadenzeichen, So große wunder seiner lieb' erreichen? Thut er nicht mehr, vom staub uns zu er⸗ hoͤhen, Als wir verstehen!?
5. Allweiser rath! auf dir steht mein vertrauen! Geluͤstet engel selbst, dich zu durchschauen; Sollt ich nicht dich, von danke hingeris⸗ sen, Anbeten muͤssen?
6. Herr, lehr' mich selbst des heiles groͤß' erkennen; Dich mei⸗ nen herrn in thaͤt'gem glauben nennen, Den ganzen trost von tilgung meiner suͤnden Geruͤhrt empfinden.
*7. Ich, Heiland, flieh zu dei⸗ nen offnen armen; Gewiß, du werdest meiner dich erbarmen. Nein! du verstoͤstest nicht, die sun⸗ den hassen, Und dich umfassen.
8. Ja! huͤlf' und trost find' ich bey deinem kreuze. Gieb nun auch, daß dieß kreuz mich dring' und reize, Dich, den erwerber aller gu⸗ ten gaben, Recht lieb zu haben. 9. Dir, Jesu, leb ich; dir will ich auch sterben. Ich weiß, du laͤßt die deinen nicht verderben; Hilfst, daß ich nicht im letz⸗ 11 kampf erliege, Und sterbend iege.
Mel. Herzlich thut mich verlangen
u, der aus edlem 10 5 O. D triebe Uns suͤn⸗ dern heil errang! Du, den sein herz voll liebe Fuͤr uns zu bluten drang. O mit wie schweren pla⸗ gen Schloß deine laufbahn sich! Welch zittern und welch zagen Befiel am oͤlberg dich!
2. Schon lag vor deinen blik⸗ ken Dein ganzes leiden da; Von des verraͤthers tuͤcken Zum kreuz auf golgatha. Du fahst die gra⸗ beshoͤhle, Und fuͤhltest todes⸗ noth. Betruͤht war deine seele; Betruͤbt bis in den tod.
3. Auf dich, der menschen be⸗ ster, Drang angst auf angst her⸗ zu, Und doch hing niemand fe⸗ ster An seinem gott, als du. „Sollt' ich den kelch nicht trinken, „Den mir mein vater beut?“ Dieß ließ dein herz nicht sinken; Wars gleich voll bangigkeit.
4. Nach seinem rath zu leiden, Bleibt dein entschluß doch fes, Der dich so hohe freuden Von fern erblicken laßt. Um millionen seelen Vom tode zu befreyn, Willst du den tod selbst waͤhlen; Nicht schmach noch marter scheun.
5. Zwar aus der bosheit fülle Stroͤmt auf dich wilde wut. Doch welche geistesstille! Welch uner⸗ schrockner muth! Du scheuest kei⸗ ne schmerzen, Womit ihr grimm dir droht. Zu schwer wird deinem herzen Selbst nicht der kreuzestod.
6. Der menschen heil zu foͤrdern, Gabst du mit sanftem sinn Dich willig deinen moͤrdern Und ihren martern hin. Um dich war alles truͤbe; Doch du bliebst ruhevoll. So stark war deine liebe Zu uns und unserm wohl!
7. O freund der menschen⸗ kinder, Den ehr' und preis nun schmuͤckt! Wie hoch hast du uns suͤnder, Durch deinen tod be⸗ gluͤckt! Er heilet das gewissen;
Staͤrkt
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