14
Anhang.
nie Ungenützt die zeit entflieh. Weil der tag des heils noch waͤhrt, Bleib' uns jede stunde werth. 5. Laßt uns hitz und last nicht cheun; Stets zum guten wirksam eyn; Denn die nacht ruͤckt schnell eran, Wo man nichts mehr wir— ken kann. ö 6. Jede stunde, wo der geist Sich der erde mehr entreißt, Bleibt uns, flieht sie schon da⸗ hin, Doch ein ewiger gewinn. 7. Jede stunde, wo man nutzt, Andre troͤstet, bessert, schuͤtzt, Gern erfreut, die dauert dort Stets in ihrem lohne fort. 8. Nimm, Herr, unsrer gnaͤdig wahr! Allen werde dieses jahr, Das uns deine huld verleiht/ Fruchtbar fuͤr die ewigkeit.
Passionsgesaͤnge.
rrd hast—
err, staͤrke mich/ 1046. H dein leiden zu bedenken, Mich in das meer der liebe zu versenken, Die dich be⸗ wog, von aller schuld des boͤsen Uns zu erloͤsen. ö
2. Vereint mit gott, ein mensch gleich uns auf erden, Und bis zum tod am kreuz gehorsam wer—⸗ den! An unsrer statt gemartert und zerschlagen, Die suͤnde tragen!
3. Welch wundervoll hochheili⸗ ges geschaͤfftel Sinn' ich ihm nach: so zagen meine kraͤfte. Mein herz erbebt; ich seh und ich empsinde Den fluch der suͤnde.
g. Gott ist gerecht; ein raͤcher alles boͤsen. Gott ist die liebꝰ; und laͤßt die welt erloͤsen. Dieß kann mein geist, mit schrecken und ent⸗ zuͤcken, Am kreuz erblicken.
5. Es schlaͤgt den stolz und mein verdienst darnieder. Es stuͤrzt mich tief und es erhebt mich wieder; Lehrt mich mein gluͤck; macht mich aus gottes feinde Zu gottes freunde.
6. OHerr, mein Heil, an des⸗ sen blut ich Gaube. Och lege hr vor dir gebuͤckt im staube, Ver⸗ liere michmit dankendem gemuͤthe In deiner guͤte.
7. Sie uͤbersteigt die menschli⸗ chen gedanken. Doch sollt ich drum im glauben zweifelnd wanken? Ich bin ein mensch; darf der sich unterwinden, Gott zu ergruͤndend
8. Das groͤßtꝰ in gott ist, gnad und lieb' erweisen. Uns koͤmmt es zu, sie demuthsvoll zu preisen; Zu sehn, wie hoch, wenn gott uns gnad' erzeiget, Die gnade steiget.
*9. Laß deinen geist mich stets, mein heiland, lehren, Dein goͤtt⸗ lich kreuz im glauben zu verehren Daß ich getreu in dem beruf der liebe Mich ehristlich uͤbe.
10. Das gute thun, das bose fliehn und meiden, Herr, diese pflicht lehrt mich dein heilig lei⸗ den. Kann ich zugleich das boͤse mir erlauben, Und an dich glauben?
1I. Da du dich selbst fuͤr mi dahin gegeben; Wie koͤnnt' i noch nach meinem willen lebene Nur dir leb ich, dir, dem ich an⸗ gehoͤre, Zu deiner ehre.
Mel. Eiebster Jesu, wir* ꝛe.
ö eine seel'! er⸗ 1 047. M muntre dich/ Dessen liebe, dessen segen Der fuͤr dich am kreuz erblich, Fromm und dankbaͤr zu erwaͤgen, Daß dein herz der großen treue Dei⸗ nes jesu sich erfreue.
2. Sieh! dein jesus, gottes Her Ist fuͤr dich ans kreui ge⸗ heftet; Ueberhaͤuft mit spott und hohn; Blutig, schmerzenvoll, ent⸗ kraͤftet; Ach! fur dich mit fluch beschweret! Wo ist groͤßre liebẽ er hoͤret?
3. O wie mag mein volles heri Dem sich dankbar gnug erweisen, Der sogar durch blut und schmer Seine lieb' an mir will baer,
777 I IOU◻QA RW del 0 E 0 h. Wal ht! M. N 4⁰
me dent e Huͤhhlebe f n d „ l. Holhhtt We hh Frend Wihikraf WIPtekst hHen W Phden, H8 für Oshahder AMs fü 110Hns tl usd Wt nich undhe MMede hsydg Ashleelhst Kc Has Mhhricht
Ihuendli W et W d. Ulr he Whn Wt Wnchtz


