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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch : nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln ;
(Zum Besten des Calenberg-Grubenhagenschen Waisen-Instituts)
Entstehung
Seite
11
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den zu erretten, Schont er des eignen sohnes nicht. Schaut, wie er unser elend kehret In herr⸗ lichkeit, die ewig waͤhret, Und unsre finsterniß in licht.

*5. Stimmt in der engel laute choͤre Zurch eure frohe jubel ein. Ihr, ihr sollt eures gottes ehre, Ihr seiner groͤße denkmaal seyn. Bewundernd schaun einst alle we⸗ sen Auf uns, die seine gnad' er⸗ lesen, Zu zeigen, wie er lieben kann. Dankt ihm; und euer dank 0 liebe! Gedenkt, er selber ist

ie liebe, Und nimmt zum dank nur herzen an.

6. Wie blind sind seines heils veraͤchter! Wie fuͤhllos! und wie undankbar! Wohlan! ihr gottes sohn' und toͤchter! Ihm, ihm bringt eure herzen dar! Laßt seine weg' euch wohlgefallen! Nie wer⸗ det muͤde, sie zu wallen, Bis ihr hinauf zu ihm gelangt! Wie wird er euer gluͤck vollenden, Wenn ihr dann dort aus seinen haͤnden Derkinder erbtheilnun empfangt.

Mel. Vom himmel In der ꝛe.

VDieß ist der tag, 1040. D den gott ge⸗ macht. Sein werdꝰ in aller welt gedacht! Ihn preise, was durch jesum ehrist Im himmel und auf erden ist!

2. Die vaͤter haben dein geharrt, Bis daß die zeit erfuͤllet ward. Da sandte gott von seinem thron Das heil der welt, dich, seinen sohn.

3. Wenn ich dieß wunder fas⸗ sen will, So steht mein geist an⸗ betend still, Fuͤhlt hier, was kein verstand ermißt, Daß gottes lieb⸗

Anhang.

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ter spricht: Ich komm', ich kom⸗ me; zage nicht. Des vaters willen thu ich gern. Gelobt sey, der uns koͤmmt vom herrn.

6. Herr, der du mensch geboren wirst! Immanuel und Friedefuͤrst. Auf den die vaͤter hoffend sahn!? Dich, Gott, Messias! bet' ich an. . Du, un ser Heil und hoͤchstes Gut, Vereinest dich mit fleisch und blut, Wirst unser freund und bruder hier, Und gottes kinder werden wir.

8. Gedanke voller majestaͤt! Du bist es, der das herz erhoͤht! Ge⸗ danke voller seligkeit! Du bist es, der das herz erfreut.

*9. Durch eines suͤnde fiel die welt. Ein mittler ists, der sie erhaͤlt. Was zagt der mensch, wenn der ihn schuͤtzt, Der in des vaters schooße sitzt?

I0. Jauchzt, himmel, die ihr ihn erfuͤhrt, Den tag der heilig⸗ sten geburt! Und, erde, die ihn heute sieht, Sing' ihm, dem herrn, ein neues lied.

11. Dieß ist der tag, den gott gemacht. Sein werd' in aller welt gedacht! Ihn preise, was durch je⸗ sum ehrist Im himmel und auf erden ist!

Mel. Gelobet 1 b6en f. ꝛc. elobet seyst du, 1 O41. G Gottes Sohn, Der du auf der allmacht thron Jetzt herrschest, und einst warst/ wie wir. Preis sey, o weltver⸗ söhner, dir! Dir ewig preis! 2. Dich, davids sohn und da⸗ vids herrn, Sahn die vaͤter schon von fern. Wie sehnlich seufzten

unendlich ist.

4. Damit der suͤnder gnad er⸗ haͤlt, Erniedrigst du dich, Herr der welt; Nimmst selbst an unsrer menschheit theil/ 43 beil unter

uns, und schaffst uns heil.

sie nach dir! O wie viei seliger sind wir! Wir freun uns dein. 3. Die nacht entflieht; der tag bricht an Ueber die, die nie ihn sahn. Auf die, die finsterniß um⸗ gab, Stralt Gottes wahrheit

5. Welt, freue dich! dein ret⸗

nun herab! Gott sey gelo 24 4.