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Anhang.
gnadenreiches walten Schutzt, staͤrket, leitet sie. Nach wohl⸗ vollbrachtem lauf Nimmst du sie, wenn sie scheiden, Hinauf in deine freuden. Nimm einst auch uns hinauf!
Mel. Jesu attrs Rhmin 0
ottes sohn ist kom⸗ I 038.6 men. Dankt ihm, seine frommen! Dankt ihm, daß er kam; Daß er hier auf erden, Unser heil zu werden, Seine woh⸗ nung nahm. Mensch, wie wir/ Erschien er hier, Der zum erd⸗ kreis sprach: entstehe! Und einst spricht: vergehe!
2. Laßt uns niederfallen; Dan⸗ ken, daß er allen Freund und retter ist. Gott auf seinem throne Liebt uns in dem sohne, Hilft durch jesum ehrist. Welch ein heil, Am sohne theil, Theil, durch ihn und seine gaben, Auch am vater haben! ö
g. Keine macht der leiden Kann von ihm uns scheiden. Er bleibt ewig treu. Dort wird er vom boͤsen Gaͤnzlich uns erloͤsen. Hier steht er uns bey. Sitzt er schon Auf gottes thron; Seine bruͤder sind ihm theuer. O wer liebt uns treuer!
4. Von der wallfahrt muͤde, Sinken wir in friede In des gra⸗ bes nacht. Unsre todten glieder Giebt die erd' einst wieder Dem, der sie bewaͤcht. Jesus ruft Uns aus der gruft, Er, der selbst den tod einst schmeckte; Den die gruft auch deckte.
5. Auf dem richterthrone Wer⸗ den wir im sohne Unsern heiland schaun. Er wird ewigs leben Dann dort allen geben, Die ihm hier vertraun. Er ward hier Ver⸗ sucht, wie wir. Ueberschwenglich wird er lohnen, Und der schwach⸗
heit schonen. 6 Eilet, eilt ihr suͤnder! Wer⸗
det gottes kinder! Werdet seiner werth! Eilt, des herrn vereh⸗ rer! Folgt dem großen lehrer! Bleibet seiner werth! Preiset ihn, Daß er erschien, Durch das freu⸗ digste bestreben, Ihm, nur ihm zu leben.
Mel. O vaterherz/ 95 0 lebẽ ꝛe. elobt sey gott! I 3 9. er ist erschienen, Der uns von gott verheißen war. Der selbst, dem alle himmel die⸗ nen, Stellt sich zu un serm retter dar. Das ew'ge wort wird mensch geboren. Heil uns! wir sind nun nicht verloren. Der fluch wird von uns abgewandt. Welch pfand, daß gott uns nicht verstoße! Er selbst, er hat aus seinem schooße Uns seinen eignen sohn gesandt.
2. Uns will er nicht nur nicht verstoßen; Die gnade soll noch hoͤher gehn. Zu unsers elends mitgenossen Macht er den sohn, uns zu erhoͤhn; Und wie so hoch! wer kanns erreichen? Die sichs erfrecht, von ihm zu weichen, Laͤdt er zu seinem himmel ein. Sie sollen, kehren sie nur wieder/ Aufs neu, als seines sohnes bruͤ⸗ u Nun seine werthen kinder
eyn.
3. Wer kann der liebe groͤß' er⸗ messen, Womit uns gott in christo liebt? Wer duͤrfte dessen je ver⸗ gessen, Der uns den sohn zum heiland giebt? Freut euch vor ihm, erloͤste sünder! Freut euch, daß ihr nun wieder kinder, und erben sein es himmels seyd! her fuͤhlt der freude fromme triebe · Die allmacht ist zugleich die liebe. Fuͤr zorn wirdeuchbaͤrmherzigkeit.
4. O wie so reich ist an erbar⸗ men, Der selber niemands je be⸗ darf! Der hoͤll' entreißt mit ba⸗ terarmen Gott ein geschlecht/ das ihn verwaͤrf. Uns zu befreyn von sklavenketten; Uns vom er
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