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Anhang.
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er ist. Du hast ein recht zu diesen freuden. Durch gottes guͤte sind sie dein. Sieh darum mußte christus leiden, Damit du koͤnn⸗ test selig seyn.
4. Und diesen gott sollt ich nicht ehren? Und seine guͤte nicht ver⸗ stehn? Er sollte rufen? ich nicht hoͤren? Den weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein will' ist mir ins herz geschrieben. Sein wort be⸗ staͤrkt ihn ewiglich. Gott soll ich uͤber alles lieben, Und meinen naͤchsten gleich als mich.
5. Dieß ist mein dank; dieß ist sein wille: Ich soll voll liebe seyn, wie er. So lang ich dieß gebot er⸗ fülle, Stell' ich sein bildniß in mir her. Lebt seine lieb' in meiner see⸗ ie: So treibt sie mich zu jeder pflicht; Und, ob ich schon aus schwachheit fehle, Herrscht doch in mir die sünde nicht!
6. O Gott, laß deine guͤt' und liebe Mir immerdar vor augen seyn. Sie staͤrk' in mir die guten triebe, Mein ganzes leben dir zu weihn. Sie troͤste mich zur zeit der schmerzen; Sie leite mich zur zeit des gluͤcks; Und sie besieg in meinem herzen Die furcht des letzten augenblicks.
Mel. Nun Awühlhe ꝛc. it froͤhlichem ge⸗ 1029. muͤthe Dankt, die ihr christo angehoͤrt! Dankt gott, daß seine guͤte, Gleich als sein leben, ewig waͤhrt. Nach so viel tausend jahren, Die durch sie alle reich An frohem segen wa⸗ ren, Bleibt sie sich immer gleich. Nie hoͤrt sie auf zu sorgen, Und sorget immer treu, Und wird mit ner morgen An den geschoͤpfen e
u. 2. Stuͤrzt, felsen! berge, wei⸗ chet! Doch wankt nicht gottes
vatersinn; Und seine guͤte reichet s
Durch aller himmel himmel hin.
Vor ihren heitern stralen, Wenn uns ihr licht erfreut, Fliehn selbst die bängsten qualen; Gleich ne⸗ beln leicht zerstreut. Wer zaͤhlt die millionen, Die sie erwaͤrmt und naͤhrt? So weit nur wesen wohnen/ Hat sich auch sie verklaͤrt.
3. Zwar lieblich ist die sonne Dem auge, das ihr stral entzuͤckt; Doch lieblicher die wonne, Womit uns gottes guͤt' erquickt. Erfreu— lich ist das leben, Und schauervoll der tod Doch besser noch, als le⸗ ben, Ist deine guͤte, Gott! Wie ist sie üns so theuer! Sie, sie ver⸗ laͤßt uns nie. Was ist wohl mil⸗ der, treuer, Und troͤstender, als sie?
4. Wer wollte sie nicht loben, Sie, die doch allen alles gab, Vom hohen seraph droben Bis zu des staubs gewuͤrm herab? Denn wie sie von entzuͤcken Stets fuͤr den himmel quoll, Ist auch, wo⸗ hin wir blicken, Von ihr der erd⸗ kreis voll. Uns zeigen ihre spuren Luft, berg und thal und meer. Von so viel ereaturen Laͤßt sie nicht eine leer.
*5. Zu gottes lob erwecke Vor allen du dein herz, o christ! Kom̃ her, und sieh, und schmecke/ Wie freundlich gott, dein vater, ist. Auf! seinen ruhm erzaͤhle Dein frommer lobgesang! Und deine ganze seele Sey lieb und heißer dank! Von seiner guͤte sage, Wie treu sie fuͤr uns wacht, Ein tag dem andern tage, Die nacht der naͤchsten nacht. ö
6. Wir sind viel zu geringe Der treu, die du an uns gethan, Wir schaun die großen dinge, Erban⸗ mer, mit bewundrung an. Du schenkst den sohn uns suͤndern; Er⸗ loͤsest uns durch ihn; Erwählest uns zu kindern; Willst selbst uns zu dir ziehn. Auf! da in jesu na⸗ men Ihm unser lob gefaͤlt, Lob⸗ ingt Ihm! amen! amen! Sein lob fuͤll' alle welt!
*A 3 Mel.


