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Am 17. Sonntage nach Trinitatis. 67 Epi stel, Ephes. 3, 13⸗21.
Lieben Brüder, darum bitte ich, daß ihr nicht müde werdet um meiner Trübsal willen, die ich für euch leide, welche euch eine Chre sind. Derhalben beuge ich meine Kniee gegen den Vater unsers Herrn Jesu Christi, der der rechte Vater ist über Alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden, daß er euch Kraft gebe nach dem Reichthum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Men— schen, und Christum, zu wohnen durch den Glaͤuben in eurem Herzen, und durch die Liebe eingewurzelt und gegrün⸗ det zu werden; auf daß ihr begreifen möget mit allen Heili— gen, welches da sey die Breite, und die Länge, und die Tiefe und die Höhe; auch erkennen, daß Christum lieb haben, viel besser ist, denn alles Wissen, auf daß ihr erfüllt werdet mit allerlei Gottesfülle. Dem aber, der überschwänglich thun kann über Alles, das wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die da in uns wirket, dem sey Ehre in der Gemeinde, die in Christo Jesu ist, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Am 17. Sonntage nach Trinitatis.
Evangelium, Luec. 14, 1⸗11.
Und es begab sich, daß Jesus kam in ein Haus eines Ober⸗ sten der Pharisäer, auf einen Sabbath, das Brod zu essen; und sie hielten auf ihn. Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig. Und Jesus antwortete, und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern, und sprach: Ist es auch recht, auf den Sabbath heilen? Sie aber schwie— gen stille. Und er griff ihn an, und heilte ihn, und ließ ihn gehen. Und antwortete, und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt, und er nicht alsbald ihn heraus zieht am Sabbathtage? Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben. Er sagte 5*


