16 Erste Abtheilung.
beifalls mich zu freun, Auch dann recht⸗ .. handeln, Wenn finsterniß mich ecket. 6. Unendlich ist, herr, deine macht, Zu retten, die dich lieben, Und wenn der frevler dich verlacht, Auch strafrecht aus⸗ zuüben: Gieb, daß mich deiner allmacht
schutz Stets als ein schild bedecke; Mich auch nicht menschen⸗grimm und trutz, Nur dein
gericht erschrecke: Du strafest leib und seele.
7. Voll höchster weisheit bist du, gott! Kein mensch kann sie ergründen. Umringt uns allenthalben noth, Du, herr, weißt rath zu finden; Bewahre mich, daß ich mich nicht Mit bangen sorgen quäle. Gieb, daß ich dir mit zuversicht Mein wohl und weh befehle, Und kindlich auf dich traue.
8. Gott, du bist heilig und gerecht, Und kannst nichts böses leiden; Wer sagen will, er sei dein knecht, Muß jede sünde meiden. Gieb, daß ich mich der heiligkeit Mit rechtem ernst befleiße, Nachjage der rechtschaffen⸗ heit, Und deine wege preise, So wunder⸗ bar sie scheinen.
9. Du bist sehr gnädig, gott, und gut, Vergiebst die schuld dem sünder; Erbarmst
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