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Prentzlauisches Heb-Opfer, Oder: Erbauliches Gesang-Buch : In welchem bey nahe an Tausend der besten alten und neuen Lieder, mit Sprüchen Heiliger Schrift über jeglichem Liede, wie auch mit den bekandtesten Melodeyen, enthalten, nebst einem geistreichen Gebet-Büchlein
Entstehung
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S40% Episteln und Epangelia.

tet ihre Lenden vest, und staͤrket ihre Arme. Sie merket wo ihr Handel Frommen bringet: Ihre Leuchte verloͤschet des Nachts nicht. Sie strecket ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Fin⸗ ger fassen die Spindel. Sie be⸗ reitet ihre Haͤnde aus zu den Ar⸗ men, und reichet ihre Hand den Duͤrftigen. Sie fuͤrchtet ihres Hauses nicht vor den Schnee;

Denn ihr gantzes Haus hat zwie⸗

fache Kleider. Sie machet ihr selbst Decken, weisse Seiden und Purpur ist ihr Kleid. Ihr Mann ist beruͤhmt in don Thoren, wenn er sitzt bey den Aeltesten des Lan⸗ des. Sie machet einen Rock und verkauffet ihn, einen Guͤrtel gibt sie den Kraͤmer. Ihr Schmuck ist das sie reinlich und fleißig ist, und wird hernach lachen. Sie thut ihren Mund auf mit Weisheit und auf ihrer Zungen ist holdselige Lehre. Sie schau⸗ et, wie es in ihrem Hause zugehet, und isset ihr Brodt nicht mit Faulheit. Ihre Soͤhne kommen auf und preisen sie selig: ihr Mann lobet sie. Viel Toͤchter bringen Reichthum; Du aber uͤbertrifst sie alle. Lieblich und schön seyn ist nichts: Ein Weib, das den HErrn fuͤrchtet, sol man loben. Sie wird. gerühmet werden von den Fruͤch⸗ ten ihrer Hande, und ihre Werke werden sie loben in den Thoren. Evangel. amTage Mariaͤmag⸗

dalend, Lue. 7. v. 36750. Es bat ihn aber der Pharisaͤer

einer daß er mit ihm esse. Und er gieng hinein in des Phariseers Haus, und setzte sich zu Tische. Und siehe, ein Weib war in der Stadt, die war eine Suͤnderinn. Da die vernahm daß er zu Tische

saß in des Phariseers Hause,

brachte sie ein Glas mit Salben; Und trat hinten zu seinen Fuͤssen, und weinete: Und fing an seine

mit den Haaren ihres Haupts zu trucknen; Und kuͤssete seine Fuͤ se, und salbete sie mit Salben. Da aber das der Phariseer sahr,

er, wer und welch ein Weib das ist die ihn anruͤhret; Denn sie ist eine Suͤnderin. IEsus ash

Er aber sprach: Meister sage an:

Schuldener: Einer war schul⸗ dig fuͤnf hundert Groschen, der andere funfzig. Da sie aber nicht hatten zu bezahlen, schenckete erz beyden: Sage an, welcher unter denen wird ihm am meisten li ben? Simon antwortete, und sprach: Ich achte, dem er am mei⸗ sten geschencket hat. Er aher sprach zu ihm: Du hast recht ge⸗ richtet. Und er wandte sich zu den Weibe, und sprach zu Simon: Siehest du dies Weib? Ich bin

nicht Wasser gegeben zu meinen Fuͤssen; diese aber hat meine duß⸗ esmit Thraͤnen genatzet, und mit den Haaren ihres Haupts get trucknet. Du hast mir keinen Kuß gegeben; Diese aber nachdem sie

abgelassen meine Fuͤsse zu kuͤssen. Du hast mein Haupt nicht mit Oele gesalbet: Sie aber hat mes ne Füsse mit Salben gesalbet.

viel Suͤnde vergeben; Denn sie hat viel geliebet. Welchem aber wo⸗ nig vergeben wird, der liebet wa⸗ nig. Und er sprach zu ihr: Di sind deine Sünde vergeben. Da

sassen, und sprachen bey sich selbs Wer ist dieser der auch die Suͤnde vergiebt? Er aber sprach zu den Weibe: Dein Glaͤube hat dit

der ihn geladen hatte, sprach et bey sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet waͤre, so wuͤfe

wortete, und sprach zu ihm: Gs mon, ich habe dir etwas zu sogen

Es hatte ein Wucherer zween

kommen in dein Haus, du hast mit

herein kommen ist, hat sie nicht

Derhalben sage ich dir: Ihr sind

fingen an, die mit ihm zu Tische

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Fuͤsse zu naͤtzen mit Thraͤnen, und geholfen, gehe hin mit 81140 u mag u 2