Episteln und Evangelia.
ihres Haupts zu kuͤssete seine Fuͤ sie mit Salben. er Phariseer sahe, n hatte, sprach et ind sagte: Wenn det waͤre, so wuͤse⸗ ͤch ein Weib dasͤ uͤhret; Denn sie rin. IEsus ash rach zu ihm: Gi ir etwas zu sagen Meister sage an
Wucherer zween
Einer war schul rt Groschen, der Da sie aber nicht len, schenckete ers an, welcher unter nam meisten lie— antwortete, und te, dem er am mei⸗ t hat. Er aher Du hast recht ge⸗ wandte sich zu den drach zu Simon: 6Weib? Ich bin Haus, du hast mir egeben zu meinen ber hat meine duß genaͤtzet, und mit bres Haupts ges ast mir keinen Kuß aber nachdem sse
ist, hat sie nicht e Fuͤsse zu kuͤssen. Haupt nicht mit Sie aber hat mes Salben gesalbet.
ich dir: Ihr sind
eben; Denn sie hat Welchem aber we⸗ ird, der liebet we⸗ rach zu ihr: Din de vergeben. Da
it ihm zu Tische
hen bey sich selbst:
rauch die Suͤnde
ber sprach zu den Glaube hat dit
ö t Frieden. hin mit F au
Epistel am St. Jacobi⸗Tage, Roͤm. 8. v. 28 39.
ieben Bruͤder, wir wissen aber, daß denen die G0LC lieben, alle Dinge zum besten dienen, die nach dem Fuͤrsatz beruffen sind. Denn, welche er zuvor versehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich seyn sollten dem E⸗ benbild seiues Sohns, auf daß derselbige der Erstgebohrne sey unter vielen Bruͤdern. Welche er aber verordnet hat, die hat er auch beruffen. Welche er auch be⸗ ruffen hat, die hat er auch gerecht gemacht. Welche er aber gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht. Was wollen wir denn weiter sagen? Ist GoOtt fuͤr uns, wer mag wider uns seyn? Wel⸗ cher auch seines eigenen Sohns nicht hat verschonet, sondern hat ihn fuͤr uns alle dahin gegeben: Wie sollt er uns mit ihm nicht al⸗ les schencken? Wer will die Aus⸗ erwaͤhlten GOttes beschuldigen? Gott ist hie, der da gerecht ma⸗ chet. Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferwecket ist, welcher ist zur Rechten Got⸗ tes, und vertritt uns. Wer will uns scheiden von der Liebe GOt⸗ tes? Trübsal? Oder Angst? Oder Versolgung? Oder Hun⸗ ger? Oder Bloͤsse? Oder Faͤhr⸗ lichkeit? Oder Schwerdt? Wie geschrieben stehet! Um deinet willen werden wir getoͤdtet den ganzen Tag, wir sind geachtet wie Schlachtschaaft. Aber in dem allen uͤberwinden wir weit, um des willen der uns geliebet hat. Denn ich bin gewiß daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fuͤrstenthum, noch gewalt, weder gegenwaͤrtiges noch Zu⸗ kuͤnstiges, weder Hohes noch Tieffes, noch keine andere Crea⸗ tur mag uns scheiden von der Lie⸗
be Gottes, die in Christo JEsu ist unserm HErrn. ö
Evangelium am St. Jacobe Tage, Matth. 20, 20723. Da trat zu JEsu die Mutter
der Kinder Zebaͤdaͤl, mit ih⸗ ren Soͤhnen, fiel vor ihm nieder, und bat etwas von ihm. Und er sprach zu ihr: Was willt du? Sie sprach zu ihm: Laß diese meine zween Soͤhne sitzen in dei⸗ nem Reich, einen zu deiner Rech⸗ ten, und den andern zu deiner Lincken. Aber JEsus antwor⸗ tete und sprach: Ihr wisset nicht was ihr bittet. Koͤnnet ihe den Kelch trinken, den ich trim ken werde? Und euch tauffen lassen mit der Tauffe, da ich mit getaufet werde: Sie sprachen zu ihm: Ja wol. Und er sprach zu ihnen: Meinen Kelch sollt ihr zwar trinken, und mit der Tauf⸗ fe, da ich mit getaufft werde, sollt ihr getauffet werden: Aber das sitzen zu meiner Rechten und Lincken zu geben, stehet mir nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Vater.
Epistel am Tage St. Laurentti, 2 Cor. 9. v. 613. Wer da kaͤrglich saͤet, der
wird auch kaͤrglich erndten und wer da saͤet im Segen, der wird auch erndten im Segen, Ein jeglicher nach seinem Will⸗ kuͤhr, nicht mit Unwillen oder aus Zwang. Denn einen sroͤli⸗ chen Geber hat GOtt lieb. GOtt aber kan machen, daß allerley Guade unter euch reichlich sey, daß ihr in allen Dingen volie Gnuͤge habet, und reich seyd zu allerley guten Wercken, wie ge⸗ schrieben stehet: Er hat ausge⸗ streuet und gegeben den Armen. Seine Gerechtigkeit bleibet in Ewigkeit. Der aber Saamen
reichet dem Saemanne, der wird je auch das Brodt reichen zur Spei⸗


