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Exvisteln und Evangelia. 39
Im Tempel. Aber die Hohenprie⸗
ster und Schriftaelehrten und
die Vornehmsten im Volke trach⸗
brachten Und sunden nicht, wie
sie ihm thun sollten. Denn alles Moll hing ihm an, und hoͤrete ihn.
Cinen Epistel am 11. Sountage nach Zoͤlluor.
Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermassen, daß sie
fromm waͤren, und verachteten
teten ihm nach, daß sie ihn um⸗die andern, ein solch Gleichniß:
Es gingen zween Menschen hin; auf in den Tempel zu bethen, eis ner ein Pharisaͤer, der andere ein Der Pharisaͤer stund
ch den Geist Trinitatis, Cor. 15. v. 1 10. und bethete bei sich selbst also: cherinnere euch aber, lieben Ich danke dir, GOtt, daß ich
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Bruͤder, des Evangelii, das ich euch verkuͤndiget habe, wel⸗ ches ihr auch angenommen habt;
welches ihr auch selig werdet; welchergestalt ich es auch verkuͤn⸗ diget habe, so ihrs behalten habt; is waͤre denn, daß ihrs uniso nst geglaubet haͤttet. Denn ich habe euch zufoderst gegeben, welches ich auch empfangen habe, daß Christus gestorben sey fuͤr unsere Suͤnde nach der Schrist, und daß er begraben sey, und daß er auf rũanden sey am dritten Ta⸗ ge nach der Schrift. Und daß er darnac worden ist von Kephas, arnach von den Zwoͤlfen. Dar⸗ nach ist er gesehen worden von mehr denn fünf hundert Bruͤ⸗ dern auf einmal, derer noch viel leben, etliche aber sind entschla⸗ fen. Darnach ist er gesehen wor⸗ deu von Jacobo, darnach von al⸗ len Aposteln. Am letzten, nach allen, ist er auch von mir, als ei⸗ ner naneitehn Geburth, gesehen worden. Denn ich bin der ge⸗ lingste unter den Aposteln, als der ich nicht werth bin, daß ich
nicht bin wie andere Leute, Raͤu⸗ ber, Ungerechte, Ehebrecher, oder
ö auch wie dieser Zoͤlluer. Ich faste Sing in weichen ihr auch stehet. Durch zwier in der Wochen, und gebe den Zehenden von Allem, daß ich
habe. Und der Zoͤllner stund von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, son⸗ dern schlug an seine Brust: und prach: Gott sey mir Suͤnder gnaͤdig. Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertiget in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhoͤhet, der wird erniedri⸗ get werden, und wer sich selbst er⸗ niedriget, der wird erhoͤhet werden Epistel am 12. Sonntage nach Trinitatis, 2 Cor. 3. v. 4½1.
jeben Bruͤder, ein solch Ver⸗ trouen aber haben wir durch Christum zu Gott; vicht, daß wir tuͤchtig sind von uns selber etwas zu denken, als von uns sel⸗ ber, sondern daß wir tuͤchtig sind, ist von GOtt. Welcher auch uns tuͤchtig gemacht hat, das Amt zu fuͤhren des heuen Testaments, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe toͤdtet, aber der Geist machet le⸗
ein Apostel heisse, darum, daß ich bendig. So aber das Amt, das
die Gemeine Gottes vorfolget habe. Aber von GOttes Gnaden bin ich, das ich bin; und seine Gunade an mir ist nicht vergeb⸗ lich gewesen, sondern ich habe vielmehr gearbeitet denn sie alle, nicht aber ich, sondern GOttes Gnade, diemit mir ist.
Evangelium am 11. Sonutage nach Lrinit. Luc. 18. v. 9114.
lehrete tahll in
durch die Buchstaben toͤdtet, und
in die Steint ist gebildet, Klar⸗ heit halte, also, daß die Kin⸗ der Israel nicht konnten ansehen das Angesicht Mosis, um der Klarheit willen seines Angesich⸗ tes, die doch auf hoͤret: Wie soll⸗ te nicht vielmehr das Amt, das den Geist giebt, Klarheit haben? Denn so das Amt, das die Ver⸗
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