Morgen
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Lieder.
Hoffart, Augenweide, Fleisches⸗ Last und allen Schein, JESll, mir verleide, damit sich die Welt ergoͤtzt, zu ihr'r selbst Verderhen: denn was sie fuͤrs beste schaͤtzt, machet ewig sterben.
6. Nun, so bleibe stets mein Licht, JEsu, meine Freude, bis der frohe Tag aubricht, da nach
allem Leide, ich in weisser Klei⸗
der⸗Pracht werde freudig sprin⸗ gen, und daß Ott es wohl ge⸗ macht, ohn Aufhoͤren singen. Ps. 121, 4. Siehe, der Huͤter J. 6. Mel. Sertzlich thut mich v. Dem sey Gott in der Hoͤhe, in dieser Morgen⸗Stund, durch den ich wied'r aufstehe vom
Schlaf frisch und gesund? Mich
hatte zwar gebunden mit Finster⸗ niß die Nacht, ich hab sie uber⸗ wunden mit GOtt, der mich be⸗ wacht.
2. Wied'rum thu ich dich bit⸗ ten, o Schutz⸗HErr Israel! du wollst treulich behuͤten den Tag mein Leib und Seel. All Corist⸗ lich Oberkeiten, unsr' Schulen und Gemein, in diesen boͤsen Zei⸗ ten laß dir befohlen seyn.
3. Erhalt uns durch dein Guͤ⸗ te bey g'sunder reiner Lehr, vor Ketzerey behuͤte, streit für dein Wort und Ehr, daß wir mit unserm Sagmen immer in ei⸗ nem Geist sprechen: des HEr⸗ ren Namen sey groß und hoch gepreist.
4. Dem Leibe gieb darneben Nahrung und guten Fried, ein gsund und maͤßig Lehen, dazu ein froͤhlich G'muͤth, daß wir in allen Standen Tugend und Ehrbarkeit lieben, und Fleiß drauf wenden, als rechte Christen⸗Leut.
5. Gib mildiglich deinn Se; gen, daß wir nach dein in Geheiß wandeln auf guten Wegen, thun unser Amt mit Fleiß, daß ein
tro setze, so geht die Arbeit fort.
6. Was dir gereicht zn Ehren, und der Gemein zu Nutz, das will der Satan wehren, mit List und grossem Trutz; doch kan ers
HeErr JEsu Christ, herrschest in allen Dingen, und unser Bey⸗ stand bist. der Weinstock selbst bist du, daran wir wachsen und kleben, und brin⸗ gen Frucht dazu. Hilf, daß wir an dir bleiben, und wachsen im⸗ mermehr: dein guter Geist uns treibe zu Wercken deinerEhr.
7. M. DucHeilige Dreyfaltigkeit. as walt GOtt Vater und
ger Geist ins Himmels Thron: Man dauckt dir, eh' die Sonn
gaufgeht, wanus Licht anbricht,
man vor dir steht.
gen früh in rechter Andacht mei⸗ nie Knie, und ruf zu dir mit hel⸗ ler Stimm; Dein' Ohren neig, mein Red vernimm! ö 3. Ich ruͤhm von Hertzen dei⸗ ne Guͤt, weil du mich gnaͤdig hast behuͤt't, daß ich nun hab die finstre Nacht in Ruh und Friede zu⸗ gebrächt. 4. Ich schlief, und wust nicht, wie mir wir, so chlich der Teu⸗ sel um mich her, den hat, HErt, deine Macht vertrieb'n, daß ich vor ihm in Ruh geblieb' n. 5. Mein GOtt, ich bitt durch Christi Blut, nim mich auch die⸗ sen Tag in Hut: latb deine lie⸗
Gefaͤhrten seyn. Seel regier, und mich mit seinen
rechter Bahn, daß ich was Guts vollbringen kan.
jeder sein Netze auswerf, und auf dein Wort sein'n Trost mit Pe⸗
7. Gib, daß ich meine Werck und
nicht vollbringen, weil du,
7. Wir sind die zarten Reben, Pf. 143, 10. HErr lehre mich. GoOtt Sohn, Gott Heil'⸗.
3. Drum beug ich diesen Mor⸗
be Engelein mein' Waͤchter und 6. Dein Geist mein Leib und
Gaben zier, er fuͤhr mich heut auf
Dienf ** 5*.
der ir mich f Opfer


