2. 4.
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Thron, dir zu Lob, Preis und Eh⸗
ben, und weichen nicht von mir,
dor hoͤs Zeind hier in diesem Jam⸗
Morgen⸗Lieder⸗ 2
3. Mein HErr und GOtt, dich
laß ich nicht, dir lieg ich hier zu u
üssen, bis mir dein Mund den
egen spricht, der alles kan durch⸗ suͤssen, wenn mich dein Himmel tränckt, und mir viel Guts ein⸗ schenckt, wenn mich dein En Gnaden⸗Geist aus meines JIEsu Wunden speistt.
9. Hierauf nehm ich mit Freu⸗ den an, was mir ist uehner dein Geist mich fuͤhr auf ebner Bahn, bis du mich wirst einholen ins schoͤne Paradeis, zu deinem Lob und Preis, so wird der Tag in Gott verbracht, Anfang und En⸗ de gut gemacht. M. C. Scriver. Ps. 34,d. DerEngel des HErrn ꝛe.
4. Mel. Von GOtt will ich nicht
Aue meines Hertzens Grunde, sag ich dir Lob und Danck, in dieser Morgen⸗Stunde, dazu mein Lebenlang, o Gott! in deinem
ren, durch Christum, unsern HEr⸗ ren, dein'n eingebornen Sohn.
2. Daß du mich aus Genaden in g
11 vergangnen Nacht, vor G fahr und allem Schaden behu⸗ tet und bewacht. Ich bitt demuͤ⸗ thiglich: Wollst mir mein Suͤnd vergeben, womit in diesem Leben ich hab erzuͤrnet dich.
3. Du wollest auch behuͤten mich gnaͤdig diesen Tag, vors Teu⸗ sels List und Wüͤten, vor Suͤnden und vor Schmach, vor Feu'r und Wassers⸗Noth, vor Armuth und vor Schanden, vor Ketten und vor Banden, vor— schnellen Tod.
4. Mein Seel, mein Leib, mein Leben, mein Weib, Gut, Ehr und Kind, in deine Hand thu geben, da⸗ u mein Hausgesind, als dein Ge⸗ Herme und Gab, mein Eltern und
erwandten, mein' Bruͤder und Bekandten, und alles, was ich 96
5. Dein'n Engel laß auch blei⸗
den Satan zu vertreiben, auf daß
merthal, sein' Tuͤck an mir nicht
und bring mich nicht zu Fall.
6. GOtt will ich lassen rathen, der alle Ding vermag, er segne meine Thaten, mein Vornehmen und Sach: Denn ich ihm heimge⸗ stellt mein Leib, mein Seel, mein Leben, sey)GOtt dem HErrn erge⸗ ben, er machs, wies Hie efaͤllt.
7. Darauf so sprec ich: Amen, und zweifle nicht daran, GOtt wird es all's Hrauftn ihm wohl⸗ gefallen lahn. Dr mein Hand, greif an das Werck mit Freuden, dazu mich GOtt be⸗
Stand. Joh. Matthesius. Ephes. 5, 14. Wache auf, der du. Mel. Christus der uns selig.
hriste, wahres Seelen⸗Licht, deiner Christen Sonne, o du klares Angesicht, der betruͤbten Wonne! deiner Guͤte Lieblichkeit ist neu alle Morgen, in dir bin ich recht erfreut, darf nicht uͤbrig sor⸗ en
Schlaf; der du bist das Leben, neues Leben in mir schaf, denn du hast gegeben dieser Welt das Son⸗ nen Licht, welches all erfreuet, du wirst mich ja lassen nicht taͤglich unerneuet. 3. Ohne Licht sieht man kein Licht: ohne Gottes Leuchten sieht kein MenscheChristum nicht, der uns muß befeuchten mit dem hellen Himmels⸗Thau seiner suͤs sen Lehre; drum, HErr Christe, kiln mich schau, und dich zu mir ehre.
4. Kehre zu mir deine Guͤt, sreundlich mich anblicke, daß mein innerstes Gemuͤth in dir sich ergui cke, und die suͤsse Himmels⸗Lust mit Begierde schmecke, sonsten sey mir nichts bewust, so da Freud erwecke.
5. Laß ja ferne von mir seyn A 2 Dos
be, Leib und Seel nicht betruͤbe,
rauf streck ich aus
scheiden in mein'm Beruf und
2. Wecke mich vom Suͤnden⸗
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