15½7 5.. u vV. dams Fall st gang. seine Schwachhelt
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lelbt in Suͤnden ie kann ich sartsam doch erhe⸗ licht Herz, Einn Wẽ ben, o Heiland! deine Lieb' ert, wird sich ge⸗ und Huld? Du schenkst mir heute
den Himmelsweg les hat er nie an⸗ tß auch nicht in“
uch ni Strafen zu erwiedern, was meine Wes Kampfen sey
Schuld verdienet hat, erfuͤll'st du mich mit Himmelsguͤtern, und machst mich ewig reich und satt.
2. Am Tische, den du mir berei⸗ tet, beut st du mir Gnad um Gnade an; Hier wird mein Geist auf das geleitet, was du am Kreutz fuͤr mich gethan. Den Leib, das Blut fuͤr mich gegeben, seh' ich in diesem Brod und Wein: Diß staͤrket mich zum ew'gen Lehen, diß macht mich von den Suͤnden rein!
die Welt nur lit, is ihrer Boͤ⸗ ö 1
michtig seine ele, auf! richt Almacht, die bich unds Blick jerriß ut du angekertit.
chritt im Ehrifen⸗
uder Suͤnd' uns
nem wobren Hlau⸗ 3. Ja es wird melnen Glauben man die Weltlas staͤrken an meinen Mittler JEsum Cbnii Geis de Christ, wenn er zu allen guten
Werten bereit, rechtschaffen, thaͤ⸗ tig ist: Doch, daß er dieses in mir werde, muß ich stets nuͤchtern seyn wach; denn noch, noch haͤng'
1 an der Erde; der Will' ist gut,
St Ws Fleisch ist schwach. Lel ei,.Ach GOtt: tt! Wollen eee und Vollbringen des Guten koͤmmt 4 ½ 0 allein von dir! o wuͤrke, wie in al⸗ len Dingen, so jetzund beydes auch Hπ in mir! gieb, daß die sel'ge Him⸗
melsspeise und der genoß'ne Selen⸗ trank ganz seine Kraft an mir bewei⸗ se von nun an und mein Lebenlang. 7. Pflantz' in mir Glauben, De⸗ muth, Liebe, und was noch ist von Tugend mehr, und heil' ge alle mei⸗
9 rr GOftei⸗ 5 wit dutchbrecheg, Gnadenthreh!
— chwach heit syle⸗ 5und das theote
un⸗ n ne Triebe zu meinem Heil und dei⸗
es ner Ehr! daß ich der Welt zum Nu⸗
ch leben enft, Pen lebe, dem Naͤchsten diene wo
ich kann, müch stets der Heiligung
% das Fle un bestrebe, und vor dir wandl' auf n eb'ner Bahn.
6. Erhalt in mir die sel'ge Reue, die Reue, die niemand gereu't/ daß
Zweeter Anhang.
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ich des Suͤnders Wege scheue, ver⸗ meide, was dein Wort verbeut, daß ich in Reden, Thun und Dichten dir stets beweise meine Treu, und in Ausuͤbung frommer Pflichten stets wuͤrksam und geschaͤftig sey. (1354.0 In eigner Melodie. Wie wohl ist mir, o Freund der Selen! wenn ich in deiner Liebe ruh. Ich steige aus Vr Schwermuthshoͤhlen, und eile dei⸗ nen Armen zu, da muß die Nacht des Traurens scheiden, wenn mit so angenehmen Freuden die Llebe strahlt aus deiner Brust. Hier ist mein Himmel schon auf Erden: Wer wollte nicht vergnuͤget werden, der in dir suchet Ruh und Lust?
2. Die Welt mag meine Feindin heißen, es sey also, ich trau ihr nicht. wenn sie mir gleich will Lieb' erwei⸗ sen bey einem freundlichen Gesicht. In dir veranuͤgt sich meine Sele, du bist mein Freund, den ich erwaͤhle; du bleibst mein Freund, weñ Freund⸗ schaft weicht. Der Welt Haß kañ mich doch nicht faͤllen, weil in den staͤrksten Ungluͤckswellen mir deine Treu den Anker reicht.
3. Will mich des Mosis Eifer druͤ⸗ cken, blitzt auf mich des Gesetzes Weh, droht Straf' und Hoͤlle mei⸗ nem Ruͤcken, so steig ich glaͤubig in die Hoͤh', und flieh' in deiner Seiten Wunden, da hab' ich schon den Ort gefunden, wo mich kein Fluchstrahl treffen kann. Tritt alles wider mich zusammen, du bist mein Heil,⸗ wer will verdammen? Die Liebe nimmt sich meiner an.
4. Fuͤhr'st du mich in die Kreu⸗ tzeswuͤsten, ich folg' und lehne mich auf dich, du naͤhrest aus der Wol⸗ ken Bruͤsten, und labest qus dem Fel⸗ sen mich; ich traue deinen Wunder⸗ wegen, sie enden sich in Lieb' und Segen. Genug, wenn ich dich bey mir hab'; ich weiß. wen du willt herrlich zieren und uͤber Sonn und
Ster⸗


