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Geistliches Neu-vermehrtes Altenburgisches Gesang- und Gebet-Buch : in sich haltend Den Kern Alter und Neuer Geistreichen Lieder und Gesänge D. Martin Luthers Und Anderer Christlichen Lehrer und frommer Christen / nebst einer Vorrede Herrn Carl Andreas Redels
Entstehung
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tet, der Mensch/ ein Geist, den sein Verstand, dich zu erkennen, leitet, der Mensch, der Schoͤpfung Ruhm und Preis, ist sich ein taͤg⸗ licher Beweis von deiner Guͤt' und Große.

6. Erheb' ihn ewig, o mein Geist! erhebe seinen Namen! GOtt unser Väter sey gepreist, und alle Welt sah: Amen! auch alle Welt fruͤrcht' ihren HErrn, und hof auf ihn und dien' ihm gern! Wer woll⸗ te GoOtt nicht dienen?

(1351½.) C. F. G. M.(14.) Machs mit mir GOtt nach.

Wer Gottes Wort nicht haͤlt, und spricht: Ich kenne GOtt! der truͤget; in solchem ist die Wahr⸗ heit nicht, die durch den Glauben sieget. Wer aber sein Wort giaubt und haͤlt, der ist von GOtt, nicht von der Welt.

2. Der Glaube, den sein Wort

erzeugt, muß auch die Liebe zeu⸗ gen, je hoͤher dein' Erkenntniß ssteiat, se mehr wird diese steigen. Der Glaub' erleuchtet nicht allein, 20 staͤrkt das Herz und macht es rein. 3. Durch IEsum rein von Misse⸗ that sind wir nun GOttes Kinder, wer solche Hofuung zu ihm hat, der flieht den Rath der Suͤnder, folgt Christi Beyspiel als ein Christ, und reinigt sich, wie er rein ist.

4. Alsdenn bin ich GOtt ange⸗ nehm, wenn ich Gehorsam uͤbe:

Wer die Gebote haͤlt, in dem ist warlich Ottes Liebe. Ein taͤglich teatig Christenthum, das ist des Glahbens Frucht und Ruhm.

. Der bleibt in GOtt, und Goft n ihm wer in der Liebe bleibet: Dte Lieb' ista, die die Che⸗ rubim, GoOtt zu gehorchen, trei⸗ bet. Ott ist die Lieb', an sei⸗ nem Heil hat hne Liebe niemand Theil.

Zweeter

Anhang.

(1352.) D. B. M. W. M.(6.) Durch Adams Fall ist ganz.

er sich auf seine Schwachheit

steurt, der bleibt in Suͤnden liegen Wer nicht Herz, Sinn und Muth erneu'rt, wird sich ge⸗ wiß betruͤgen; den Himmelsweg und schmalen Steg hat er nie an⸗ getreten. GOttes Licht, was Kaͤmpfen sey und beten.

2. Was jetzt die Welt nur Schwachheit heißt, ist ihrer Bos⸗ heit Staͤrke, dadurch mehrt dann der Hoͤllengeist sehr maͤchtig seine Werke. Auf! Sele, auf! richt deinen Lauf zur Allmacht, die dich rettet; des Heilands Blick zerreiß die Strick, womit du angekettet.

3. Der erste Schritt im Christen⸗ thum macht von der Suͤnd' uns scheiden! bey einem wahren Glau⸗ bensruhm muß man die Weltlust meiden. Wann Christi Geist die Sel' entreißt von ihren Todesban⸗ den; so spuͤrt sie Kraft, die E⸗ sus schaft, mit dem sie auferstanden.

4. Meln Heiland fordre selbs das Werk, laß mich bekraͤftiat werden, es ist Gerechtigkeit und Staͤrk' mein bestes Theil auf Erden: Du machst gerecht uns dein Geschlecht, und willst zu aleich uns staͤrken, daß mir in dir des Klaubens Zier, die Macht der Gnade merken.

5. Brich durch, o starker GOttes⸗ sohn! damit auch wir durchbrechen. Laß uns in dir, o Gnadenthron! nicht mehr von Schwachheit syre⸗ chen, wenn deine Hand das theure Nfand des Geistes uns gegeben, dadurch wir frey von Heucheley im Streit stets siegreich leben

6 Gieb Kraft, wo keine Kraft, mehr ist; gieb Praft, das Fleisch zu daͤmpfen; gieh Praft, wenn Batans Macht und List uns schwaͤchen will mit Kaͤmpfen. Wenn uns die Welt viel Austoͤß' stellt, gieb Kraft. sie zu

iernich⸗

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Er weiß auch nicht in

3

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2. Am Tis tkell, heutst d an; Hier wi geloltet, was gethen, De Ach gegeher Biod und W Zumn ethgen misch hon den

3. Met tt ssffer an m Chess, Pemn

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